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NEWS

26. Mai 2020

Tourismus-Aktion "Sommer in Hessen"

Ob und wie in diesem Jahr geplante Reisen und Urlaube im Ausland möglich sind, ist derzeit noch unklar. Gemeinsam mit dem Hessischen Tourismusverband e. V. und der HA Hessen Agentur GmbH startet das Hessische Wirtschaftsministerium mit "Sommer in Hessen" eine Aktion für Ausflugsziele und Freizeitaktivitäten in Hessen.

Auf einer interaktiven Karte kann nach Museen, Sehenswürdigkeiten, Tierparks, Outdooraktivitäten oder Gästeführungen gesucht werden. Alle Angebote sind unter Berücksichtigung der aktuellen Lockerungsmaßnahmen sowie Hygiene- und Abstandsregeln erlebbar. Zu jedem Angebot auf der Karte gibt es ein Foto sowie einen kurzen Erklärungstext mit entsprechenden Besucherinformationen und weiterführendem Link. Zu finden ist die Karte unter www.sommerinhessen.de

"Hessen ist ein Reiseland mit vielen schönen und sehenswerten Orten, ob in der Natur, am Wasser, im Wald oder in den Städten. Allein, zu zweit, mit Freunden aus einem anderen Hausstand oder mit der eigenen Familie: Es gibt so viele verschiedene Angebote für erholsame, kulturelle oder sportliche Aktivitäten. Die interaktive Karte zeigt, wie vielseitig Hessen ist", sagte Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir zum Start des neuen Internetangebots. "Wir holen deshalb die Menschen in Deutschland per Internet zu Hause ab, und zeigen ihnen, wie gut und abwechslungsreich sie ihren Sommer auch in Hessen verbringen können. Und gerade jetzt, da so viele gastronomische und touristische Betriebe um ihre Existenz fürchten müssen und finanzielle Einbrüche erlebt haben, können Tagesreisen und Ausflüge über den Sommer den Wirtschaftszweig stärken und stützen. Wir laden alle ein, Hessen in diesem Jahr neu oder wieder zu entdecken."

Die Aktion "Sommer in Hessen" ist auf Initiative des Hessischen Wirtschaftsministeriums entstanden und wurde gemeinsam von dem Hessischen Tourismusverband e. V. mit der Abteilung Hessen Tourismus der HA Hessen Agentur GmbH umgesetzt. Die zehn hessischen Destinationen wiederum haben ihre touristischen Angebote der Situation entsprechend ausgewählt. 

"Mit der Webseite www.sommerinhessen.de zeigt Hessen Tourismus in Zusammenarbeit mit dem Hessischen Tourismusverband e. V., dass wir kurzfristig die derzeit erlebbaren Angebote in Hessen auf einer Aktionsseite aufbauen konnten. So haben wir ein individuelles Angebot für Familien und Hessenurlauber in kürzester Zeit zusammengestellt", so Herbert Lang, Leitung Hessen Tourismus bei der HA Hessen Agentur GmbH.  

Da die innerdeutschen Reiseziele im Sommer 2020 sehr stark nachgefragt werden, ist der Geschäftsführer des Hessischen Tourismusverbandes, Hartmut Reiße, davon überzeugt, dass mit der vorgestellten Aktion viele Bereiche der touristischen Wertschöpfungskette in Hessen profitieren werden.  

Die Sommeraktion ist in die Webseite www.hessen-tourismus.de eingebettet, auf der es darüber hinaus noch eine Vielzahl an weiteren touristischen Highlights in Hessen zu entdecken gibt. Bis in den Herbst hinein wird die interaktive Karte regelmäßig den Verordnungen des Landes Hessens entsprechend angepasst, und bleibt somit stets eine verlässliche Quelle für den nächsten Hessen-Ausflug.  

Hinweis: Die interaktive Karte läuft auf den bekannten Browsern Firefox, GoogleChrome, Safari und Microsoft Edge (Nachfolge-Browser vom Internet Explorer). Bei älteren Versionen kann es sein, dass die Informationen zu den einzelnen Ausflugszielen nicht angezeigt werden.  

Information für die Presse: Falls Sie Fotomaterial benötigen, wenden Sie sich bitte an kommunikation@hessen-tourismus.de

Titelbild: Christof Mattes / Hessen Agentur

Pressemitteilung des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen

28. April 2020

Gemeinsamer Brief der grünen Umweltministerinnen und -minister: Priska Hinz wendet sich für eine ambitionierte Umwelt- und Landwirtschaftspolitik an EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen

Gemeinsam mit zehn weiteren Landesministerinnen und -ministern hat sich Hinz für die Beibehaltung einer ambitionierten Politik zum Wohle von Landwirtschaft und Umwelt an die Europäische Kommission gewandt.

„Den Ausweg aus der Krise schaffen wir nur mit guten Konzepten. Das gilt auch für die Bereiche der Umwelt-, Klima- und Agrarpolitik. Die Herausforderungen bleiben bestehen und werden nicht geringer. Ich halte es für wichtig, hier nicht nachzulassen. Insbesondere in den Bemühungen, die wirtschaftlichen Folgen der Krise zu bewältigen, dürfen wir die Klimakrise nicht aus den Augen verlieren. Das Ziel der Klimaneutralität und damit Begrenzung der Erderwärmung auf unter 2 Grad müssen wegweisend bleiben“, erklärte die hessische Umweltministerin Hinz heute in Wiesbaden.

Die Ministerinnen und Minister fordern in dem Brief die Kommissionpräsidentin Ursula von der Leyen auf, den Green Deal zeitnah und konsequent umzusetzen. „Der Green Deal kann dazu beitragen die Grundlage für eine gesunde Umwelt und ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum in einem Europa nach der Corona-Pandemie zu schaffen.“

„Mit Blick auf den Petersberger Klimadialog, der aktuell stattfindet, reicht es aber nicht, nur über ambitionierte Umwelt- und Klimapolitik zu reden - am Ende müssen auch die entsprechenden Entscheidungen getroffen werden. Das gilt auch für die EU: Die Bemühungen der Europäischen Kommission bei Amtsantritt, die Umweltpolitik in den Vordergrund zu stellen, begrüße ich. Dennoch erfüllen uns Meldungen mit Sorge, dass die EU-Kommission erwägt, einige wichtige Initiativen zu verschieben. Es ist nachvollziehbar, dass die aktuelle Situation eine Neubewertung von Prioritäten erforderlich macht. Dennoch bin ich überzeugt, dass eine nachhaltige Umwelt- und Agrarpolitik zentraler Grundstein für den wirtschaftlichen Aufschwung sein sollte.“

Pressemitteilung des Hessischen Ministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz

Gemeinsamer Brief der grünen Umweltministerinnen und -minister (voller Wortlaut) (PDF / 367 KB)

 

03. April 2020

Hessischer Contractingpreis: Wer hat das innovativste Dienstleistungskonzept?

Sie haben eine innovative Contractinglösung für die Wohnungswirtschaft in Hessen? Sie setzen neue Energie-, Umwelt- oder Nachhaltigkeitsstandards? Dann werden Sie der erste Gewinner des Hessischen Contracting-Preises!

Zum ersten Mal verleihen das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen (HMWEVW) und der BFW Landesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland eine Auszeichnung für die Entwicklung von innovativen und zukunftsweisenden Lösungen für eine effiziente Wohnungswirtschaft.

Gesucht sind Ihre herausragenden Contractingkonzepte für Neubauprojekte, welche überdurchschnittliche Effizienzsteigerungen realisieren. Wir freuen uns auf Ihre Online-Bewerbung bis 31. Juli 2020.
 
Wir wollen innovative Energiekonzepte im Rahmen von Contractinglösungen in der Wohnungswirtschaft bekannt machen.

Im Mittelpunkt des ausgeschriebenen Preises stehen realisierte und erfolgreiche Ansätze für innovative Contractinglösungen.

Der Auswahlprozess findet einstufig statt. Sie bewerben sich mit einer mehrseitigen Beschreibung Ihres Projekts direkt über unser Online-Formular. Diese beinhaltet unter anderem eine Projektbeschreibung, die den Weg der Projektfindung bis zum Abschluss beinhaltet. Sie erhalten daraufhin eine automatisch generierte Eingangsbestätigung. 

Bewerbungsschluss: 31. Juli 2020

Weitere Informationen zum Contracting-Preis finden Sie auf der offiziellen Website

27. März 2020

Hessischer Staatspreis Energie: Zeigt her, Eure Energieprojekte!

Das Hessische Wirtschaftsministerium lobt den Hessischen Staatspreis für innovative Energielösungen aus.

Damit werden Beiträge prämiert, die der Erreichung einer sicheren, umweltschonenden, bezahlbaren und gesellschaftlich akzeptierten Energieversorgung in Hessen dienen.
Bewerben können sich alle, die ein innovatives Energieprojekt erfolgreich umsetzen, eine zukunftsweisende Technologie anwenden oder ein passendes Produkt vorzuweisen haben.

Unterschiedliche Zielgruppen sind hierbei angesprochen und zur Teilnahme ermuntert. Dazu zählen: Unternehmen, Institutionen, Kommunen oder auch Privatpersonen. Der Fokus liegt auf hessischen Projekten und Ideen, aber auch allen anderen Bewerbern steht die Teilnahme offen.

Ziel ist es, bis zu fünf Preise in den Themenfeldern

Strom,

Wärme,

Verkehr,

Systemintegration

und

Nachwuchs 

zu vergeben. 

Die Themen Digitalisierung und Sektorenkopplung sind Querschnittsthemen, welche in jeder Kategorie mit bedacht werden können.
Im Mittelpunkt des ausgeschriebenen Preises stehen funktionierende und erfolgreiche Ansätze für innovative Energielösungen, die gut auf weitere Unternehmen oder Anwendungsbereiche übertragen werden können.

Der Auswahlprozess findet einstufig statt. Sie bewerben sich mit einer circa 5-seitigen Beschreibung Ihres Projekts direkt über unser Online-Formular. Dies beinhaltet unter anderem eine Beschreibung der Projektidee, der Projektentstehung und der Teamzusammensetzung. Sie erhalten dann eine automatisch generierte Eingangsbestätigung.

Nach Ablauf der Bewerbungsfrist werden alle eingereichten Projektideen an unsere Jury gegeben, welche dann die Finalisten für bis zu 5 Kategorien auswählt.

Die Finalisten werden telefonisch oder per Mail benachrichtigt und erhalten weiterführende Informationen zur Preisverleihung und zum konkreten Vorgehen.

Termine
Bewerbungsstart: 1. März 2020
Bewerbungsschluss: 30. Juni 2020

Weitere Informationen …
… auf der Website www.hessischer-staatspreis-energie.de

25. März 2020

Hessen Agentur steht an der Seite hessischer Unternehmen

Dr. Rainer Waldschmidt, Geschäftsführer der HA Hessen Agentur GmbH (HA) und der Hessen Trade & Invest GmbH (HTAI): "Wir haben für die hessischen Unternehmen die wichtigsten Seiten zusammengestellt, auf denen sie vor allem die aktuellsten Informationen zu den Unterstützungsangeboten und Links finden" – siehe www.technologieland-hessen.de/corona. Die Wirtschaftsförderer gehen von nachhaltigen Veränderungen der Wirtschaft wie der Umstrukturierung von internationalen Wertschöpfungsketten, der Verlagerung von Produktionen und einer Rezession aus. "Jetzt ist die Zeit, Unternehmen zu helfen und sich auf die Zeit nach der Pandemie vorzubereiten", betont Waldschmidt.

Gesundheit der Mitarbeiter hat Priorität

"Selbstverständlich hat die Gesundheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für uns oberste Priorität. Daher haben auch wir die direkten Kontakte sehr stark eingeschränkt: Treffen sind zu einem großen Teil auf Telefon- oder Videoformate umgestellt worden, Dienstreisen sind ausgesetzt, Gäste werden nicht mehr persönlich empfangen", erläutert Folke Mühlhölzer, Vorsitzender der Geschäftsführung der HA. Ein Pandemiemanagement ist aktiv. Leitfäden mit Präventions- sowie Vorsichtsmaßnahmen wurden frühzeitig erstellt und kommuniziert. Viele Mitarbeiter arbeiten aktuell aus dem Homeoffice. "So können wir den Betrieb im Sinne der hessischen Unternehmen nahezu uneingeschränkt aufrechterhalten", erläutert Mühlhölzer.
 
Vorausschauend und vernünftig

Dr. Karsten McGovern, Geschäftsführer der LandesEnergieAgentur Hessen GmbH (LEA), sagt: "Noch vor wenigen Wochen hätten wir nicht gedacht, dass es für uns etwas Wichtigeres geben könnte als die Energiewende oder den Klimaschutz. Die Zeiten haben sich geändert. Die Corona-Krise erfordert das Zurückstellen des Tagesgeschäfts, vorausschauendes, vernünftiges Handeln und Verhalten. Vorausschauend und vernünftig: Das sind Maßstäbe, die auch beim Klimaschutz und der Energiewende eine zentrale Rolle spielen."
 
Informationsangebote – gemeinsam mit der Landesregierung

Dr. Waldschmidt: "Natürlich sind wir wie gewohnt per E-Mail und Telefon erreichbar. Wir beraten Sie gerne, was Themen aus allen unseren Fachgebieten anbelangt." Die Hessen Agentur Holding vernetzt die Wirtschaftsförderer des Landes Hessen und informiert kontinuierlich über ihre Homepages und Social-Media-Kanäle. Die Hessische Landesregierung sendet seit dem 24. März Mitteilungen über die Messenger-Dienste Telegram und Threema. Interessierte, die sich hierfür anmelden, erhalten die neuesten Nachrichten direkt auf ihr Smartphone. Eine Anleitung wie es funktioniert, gibt es auf www.corona.hessen.de

Hintergrund
Zur Hessen Agentur Holding gehören die landeseigenen Unternehmen HA Hessen Agentur GmbH (HA), Hessen Trade & Invest GmbH (HTAI), LandesEnergieAgentur Hessen GmbH (LEA) und die HA Stadtentwicklungsgesellschaft mbH (HA SEG). HTAI, LEA und HA SEG sind Töchter der Hessen Agentur. Zusammen arbeiten sie als Dienstleister des Landes, setzen Projekte, Kampagnen und Förderaktivitäten um und fungieren zudem als Berater. Ihr Kernziel ist die bestmögliche Unterstützung des Landes bei der Erreichung ihrer Ziele im Rahmen der hessischen Wirtschaftsförderung. Weitere Informationen: www.hessen-agentur.de

Foto: Nathalie Meyer / pixabay.com

26. März 2020

Sieben Unternehmen erhalten Deutschen Innovationspreis für Klima und Umwelt – darunter ein Unternehmen aus Hessen

Das Bundesumweltministerium (BMU) und der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) haben den Deutschen Innovationspreis für Klima und Umwelt (IKU) verliehen. Prämiert werden herausragende Umweltinnovationen von sieben deutschen Unternehmen und Forschungseinrichtungen, u.a. für neue Wege im Artenschutz, intelligentes Energiemanagement in der Industrie und in den Kommunen, die nachhaltige Herstellung von Peptiden, Wärmemanagement in Bürogebäuden, intelligente Wasserzähler und die umweltfreundliche Herstellung von Plastikverpackungen. Die für heute geplante feierliche Preisverleihung wurde aufgrund der aktuellen Lage abgesagt.


Bundesumweltministerin Svenja Schulze: „Umweltinnovationen schützen nicht nur unsere Lebensgrundlagen und den Industriestandort Deutschland, sondern sorgen auch für Wertschöpfung, Arbeitsplätze und Wohlstand. Mit dem Deutschen Innovationspreis für Klima und Umwelt ermutigen wir Unternehmen und Forschungseinrichtungen, mit kreativen Ideen neue Wege beim Klima- und Umweltschutz zu gehen.“


Holger Lösch, stellvertretender BDI-Hauptgeschäftsführer: „Beim Klimaschutz stehen wir vor einer Herkulesaufgabe, deren Lösung völlig neue Technologien und Innovationen erfordern. Die Siegerprojekte des IKU beweisen, welches Potenzial wir in unserem Land haben und dringend nach vorne bringen müssen. Mit innovativen Ideen lässt sich Geld verdienen. Das muss auch in Zukunft so bleiben, damit die drei Säulen der Nachhaltigkeit, Wirtschaft, Ökologie und Soziales, zusammenfinden.“


Der IKU ist eine renommierte Auszeichnung, die in diesem Jahr bereits zum siebten Mal gemeinsam von BMU und BDI vergeben wird. Eine hochrangig besetzte Jury unter dem Vorsitz von Prof. Ottmar Edenhofer, Direktor am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) hat die Preisträger in sechs Wettbewerbskategorien ausgewählt. Grundlage der Jury-Entscheidung war die wissenschaftliche Bewertung durch das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI.


Der IKU wird aus Mitteln der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums gefördert. Das Preisgeld beträgt für jeden Preisträger 25.000 Euro. In der Kategorie „Umweltfreundliche Technologien“ wurden in diesem Jahr zwei Unternehmen ausgezeichnet.


Die für heute in Berlin geplante feierliche Preisverleihung wurde abgesagt. Das Bundesumweltministerium und der Bundesverband der Deutschen Industrie reagieren damit auf die weltweiten Entwicklungen rund um Covid-19. Die Reden von Bundesumweltministerin Svenja Schulze, dem stellvertretenden BDI- Hauptgeschäftsführer Holger Lösch und dem Jurymitglied Nico Peterschmidt zur Ehrung der Preisträger stehen Ihnen als Videos im IKU-Newsroom zur Verfügung.


Preisträger des Deutschen Innovationspreises für Klima und Umwelt (IKU) 2020:
 
  • Die Sulfotools GmbH  aus Darmstadt macht die Clean Peptide Technology (CPT) marktreif. In diesem Prozess zur Peptidherstellung werden wasserlösliche Schutzgruppen eingesetzt, sodass auf giftige organische Lösemittel verzichtet werden kann. An das Unternehmen geht der Preis in der Kategorie „Umweltfreundliche Technologien“.
     
  • In der Kategorie „Innovation und biologische Vielfalt“ wird die Bahnlog GmbH aus St. Ingbert für integrierte Maßnahmen zum Biotop- und Artenschutz in den alltäglichen Abläufen der Firma ausgezeichnet. Das Unternehmen zeigt, welches Potenzial ein Firmengelände für die Unterstützung der lokalen Artenvielfalt bieten kann.
     
  • Die Gerotor GmbH aus Puchheim gewinnt in der Kategorie „Prozessinnovationen für den Klimaschutz“ mit der Weiterentwicklung des Prinzips eines Schwungmassenspeichers mit neuer Technologie und künstlicher Intelligenz zu einem innovativen Hochleistungsspeicher.
  • Die Lorenz GmbH & Co. KG aus Schelklingen stellt in ihrer intelligent vernetzten Fabrik smarte Wasserzähler her, für die eine 100-prozentige Wiederverwendung über mindestens zwei Produktlebenszyklen hinweg sichergestellt wird. Das verringert den Energie- und Ressourcenaufwand und ermöglicht eine echte Kreislaufwirtschaft. Dafür erhält das Unternehmen einen Preis in der Kategorie „Umweltfreundliche Produkte und Dienstleistungen“.
     
  • In der Kategorie „Produkt- und Dienstleistungsinnovationen für den Klimaschutz“ gewinnen die Landesenergieagenturen Baden-Württembergs, Sachsens, Sachsen-Anhalts und Thüringens mit der Entwicklung des interaktiven Portals Kom.EMS. Dieses Portal unterstützt kommunale Verwaltungen bei Einführung, Verbesserung und Verstetigung ihres Energiemanagements und ermöglicht so durch nichtinvestive Maßnahmen Einsparungen von 15 Prozent.
     
  • Die vilisto GmbH aus Hamburg bietet ein digitales und selbstlernendes Wärmemanagement für Nichtwohngebäude an. Dazu werden die Heizkörperthermostate „ovis“ eingesetzt, die über eine integrierte Anwesenheitserkennung verfügen. Durch dieses Wärmemanagement werden durchschnittlich 25 Prozent der Heizenergie eingespart. Dafür erhält das Unternehmen den Preis in der Kategorie „Nutzung des digitalen Wandels für klima- und umweltfreundliche Innovationen“.
  • Die watttron GmbH aus Freital gewinnt den Preis in der Kategorie „Produkt- und Dienstleistungsinnovationen für den Klimaschutz“ für die Entwicklung von cera2heat(R). Dabei handelt es sich um ein neues Heizsystem für Thermoformprozesse, zum Beispiel zur Herstellung von Verpackungen wie Joghurtbechern. Damit lassen sich 30 Prozent und mehr an Kunststoff und Heizenergie einsparen.
 Weitere Informationen:

24. März 2020

Finanzminister Schäfer bringt Nachtragshaushalt zur Bewältigung der Corona-Krise ein

"Der Schutzschirm für Hessen ist gespannt. Er umfasst Hilfen von mindestens 8,5 Milliarden Euro für unser Land. Ich kann mir gut vorstellen, dass wir ihn im Laufe des Jahres sogar noch weiter spannen müssen. Dies werden wir dann ohne zu zögern tun. Am Geld wird die Bekämpfung der Corona-Krise nicht scheitern", sagte Hessens Finanzminister Dr. Thomas Schäfer heute anlässlich der Einbringung und geplanten Verabschiedung des Nachtragshaushaltes.

"Durch diese Krise kommen wir nur gemeinsam. Selten war es wohl so wichtig, dass wir alle zusammenhalten, Rücksicht aufeinander nehmen und füreinander einstehen. Alleine kann niemand die Corona-Krise bewältigen, gemeinsam haben wir dafür aber die besten Voraussetzungen", sagte der Finanzminister. "Mit dem Nachtragshaushalt legen wir dafür wichtige Grundlagen. 2 Milliarden Euro stellen wir für schnelle und konkrete Hilfe bereit."

"Mit dem Geld kümmern wir uns um die notwendige medizinische Ausrüstung und die finanzielle Unterstützung unserer Kliniken. Wir stehen unserer Wirtschaft bei, etwa mit Soforthilfen und Bürgschaften. Wir haben dabei alle im Blick, von den Solo-Selbstständigen bis zu großen Unternehmen. Wir unterstützen auch Vereine und Kultureinrichtungen und übernehmen Ausgleichszahlungen zum Beispiel für ausgefallene Klassenfahrten. Der Rettungsschirm wird eben für ganz Hessen gespannt", sagte Schäfer.

"Das Coronavirus stellt uns vor die größte Herausforderung seit dem Zweiten Weltkrieg. Es ist ohne Frage richtig, dass wir jetzt mehr Geld ausgeben müssen als wir zur Verfügung haben. Wir verzichten daher auf die Tilgung von 100 Millionen Euro im laufenden Jahr und nehmen zudem Schulden in Höhe von 1,9 Milliarden Euro auf. Die Regeln unserer Schuldenbremse geben uns im Ausnahmefall diese Möglichkeit – wenn wir auch im Parlament zusammenstehen. Denn für eine Verschuldung in dieser Höhe benötigen wir eine 2/3-Mehrheit“, erläuterte Finanzminister Schäfer. „Ich möchte mich für das gute Miteinander mit der Opposition bei den Beratungen zum Nachtrag bedanken. Durch diese Krise kommen wir nur gemeinsam."

"Wir sehen, dass die Schuldenbremse krisenfest ist: Sie hat dafür gesorgt, dass wir in den vergangenen guten Jahren Schulden getilgt und Geld zurückgelegt haben. Sie gibt uns zugleich den Spielraum, um diese Krise wirksam zu bewältigen. Wir meistern diese Corona-Krise nur gemeinsam – und wir werden auch gemeinsam für ihre Folgen einstehen müssen. Denn die Schulden, die wir aufnehmen, werden wir in den kommenden Jahren zurückzahlen. Das ist eine Vorgabe der Schuldenbremse", sagte Hessens Finanzminister.

"Angesichts der Dynamik der Entwicklung werden wir im Jahresverlauf voraussichtlich noch mehr Geld benötigen. Wir müssen zum Beispiel in den kommenden Monaten mit massiven Steuerausfällen rechnen. Deswegen lässt sich jetzt auch noch nicht vorhersagen, in welchem Zeitraum die Tilgung der Schulden gelingen kann. Ich befürchte, dass dies zumindest die heutige, möglicherweise aber auch zukünftige Generationen noch lange beschäftigen wird. Wir sehen uns eben einer Jahrhundertaufgabe gegenüber", so der Finanzminister.

"Der Schutzschirm für Hessen besteht nicht nur aus dem 2 Milliarden schweren Nachtrag, sondern auch aus der Erhöhung unseres Bürgschaftsrahmens von bisher 1,5 auf 5 Milliarden Euro. Allein die steuerliche Soforthilfe, dass bereits getätigte Sondervorauszahlungen der Umsatzsteuer auf formlosen Antrag kurzfristig zurückerstattet werden können, kann unsere Wirtschaft kurzfristig um bis zu 1,5 Milliarden Euro entlasten. Das macht in Summe einen Schutzschirm von 8,5 Milliarden Euro", erklärte Schäfer.

"Niemand kann heute gesichert sagen, wie viel Geld wir zur Bewältigung der Corona-Krise werden ausgeben müssen. Was ich aber im Namen der Hessischen Landesregierung zusichern kann: Wir werden einsetzen, was immer nötig ist!", sagte Hessens Finanzminister Thomas Schäfer.
 
Pressemitteilung des Hessischen Ministeriums der Finanzen
Foto: HMdF / Sabrina Feige

24. März 2020

Dr. Karsten McGovern, Geschäftsführer der LandesEnergieAgentur Hessen GmbH (LEA), zur Corona-Krise:

„Noch vor wenigen Wochen hätten wir, die LandesEnergieAgentur Hessen (LEA), nicht gedacht, dass es für uns etwas Wichtigeres geben könnte als die Energiewende oder den Klimaschutz. Die Zeiten haben sich geändert.

Jetzt gilt es dafür zu sorgen, dass sich der Coronavirus nicht weiter verbreitet. Daher schränken auch wir die direkten Kontakte sehr stark ein: Veranstaltungen und Treffen sind auf Telefon- oder Videoformate umgestellt bzw. abgesagt, Dienstreisen finden nicht mehr statt, Gäste werden nicht mehr empfangen und viele Mitarbeitende arbeiten von zu Hause.

Die Corona-Krise erfordert das Zurückstellen der Eigeninteressen, vorausschauendes, vernünftiges Handeln und Verhalten. Entsprechend halten wir uns an die Sicherheitsvorkehrungen und begrenzen die Risiken der Ansteckung mit dem Virus. Vorausschauend und vernünftig: Das sind Maßstäbe, die auch beim Klimaschutz und der Energiewende eine zentrale Rolle spielen.

Natürlich sind wir wie gewohnt per E-Mail unter lea@lea-hessen.de und Telefon 0611 / 95017 -8400 erreichbar. Wir beraten Sie gerne, was Themen aus unseren Fachgebieten anbelangt – das gilt auch während des aktuellen Ausnahmezustandes.“

19. März 2020

Zur Bekämpfung der Corona-Krise: Hessen stellt kurzfristig 7,5 Milliarden Euro in Aussicht

"Hessen stellt zur Bekämpfung der Corona-Krise kurzfristig 7,5 Milliarden Euro in Aussicht. Die Landesregierung bittet den Landtag in der kommenden Woche um Zustimmung zu einem Nachtragshaushalt. 1 Milliarde Euro soll für die Bewältigung der gesundheitlichen, sozialen und ökonomischen Folgen der Corona-Pandemie eingesetzt werden", sagte am Donnerstag Hessens Finanzminister Dr. Thomas Schäfer in Wiesbaden.

"Mit dem Nachtragshaushalt möchten wir den Garantie- und Bürgschaftsrahmen des Landes um 3,5 auf dann 5 Milliarden Euro erhöhen und einen wirkungsvollen Schutzschirm für die hessische Wirtschaft spannen. Wir möchten damit schnell und unbürokratisch den Unternehmen in unserem Land – von klein bis groß – notwendige Liquidität zur Verfügung stellen", erklärte der Finanzminister. "Der Bund hat angekündigt, Anfang der Woche ein nationales Programm vorzulegen, mit dem die bisherigen Kreditprogramme ergänzt werden. Ich bin sehr guter Hoffnung, dass dort vor allem auch Liquiditätszuschüsse enthalten sein werden, insbesondere auch für die Kleinstunternehmen. Danach werden wir unsere Landesmittel ergänzend einbringen. Die Hilfe soll in Ergänzung zu Fördermaßnahmen der KfW insbesondere mittleren, kleinen und Kleinstunternehmen kurzfristig gewährt werden. Zusammen mit dem Wirtschaftsministerium und der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen arbeiten wir derzeit hart daran."
 
"Bund und Länder haben eine Reihe von wichtigen steuerlichen Soforthilfen abgestimmt. Daran anknüpfend gehen wir noch einen Schritt weiter: Hessen gibt seiner Wirtschaft vorübergehend eine Liquiditätsspritze, indem wir bereits getätigte Sondervorauszahlungen der Umsatzsteuer auf formlosen Antrag kurzfristig zurückerstatten können. Dies kann unsere Wirtschaft kurzfristig um bis zu 1,5 Milliarden Euro entlasten", sagte Finanzminister Schäfer. "Da die Wirtschaft in weiten Teilen von der Corona-Krise betroffen ist, verzichten wir auf die sonst übliche ausführliche Prüfung und vereinfachen das Verfahren."
 
"Hessen steht finanziell gut da. 7,5 Milliarden Euro sind viel Geld. Wenn es die Situation erfordert, werden wir aber noch mehr Geld zur Verfügung stellen. Am Geld darf und wird die Bekämpfung der Corona-Krise nicht scheitern. Der Schutzschirm ist gespannt und reißfest", sagte Finanzminister Thomas Schäfer.
 
"Das Coronavirus trifft bereits jetzt viele Bürgerinnen und Bürger und Unternehmen finanziell. Leider müssen wir davon ausgehen, dass dieser Umstand in naher Zukunft sich weiter deutlich verstärken wird. Die Hessische Steuerverwaltung wird deshalb mit einer Reihe steuerlicher Soforthilfen den Betroffenen helfend zur Seite stehen. Eine nach Möglichkeit schnelle und unbürokratische Unterstützung. Das ist unser Ziel!", sagte Schäfer.
 
Zu den konkreten steuerlichen Soforthilfen
 
"Hessen handelt zügig: Wir geben den betroffenen hessischen Unternehmen, darunter fallen auch Freiberufler und sehr kleine Unternehmen, eine vorübergehende Liquiditätsspritze von bis zu 1,5 Mrd. Euro. Das setzen wir wie folgt um: Viele Unternehmen zahlen bei der Umsatzsteuer eine sogenannte Sondervorauszahlung, damit sie die monatliche Umsatzsteuer jeweils einen Monat später zahlen dürfen. In der aktuellen Corona-Krise helfen wir den betroffenen Unternehmen und setzen auf Antrag die in 2020 gezahlte Sondervorauszahlung auf 'Null' herab. Anschließend erhalten die Unternehmen die bereits gezahlte Steuervorauszahlung erstattet, sofern sie nicht mit anderen Zahllasten zu verrechnen ist. Das geht ganz unbürokratisch mit formlosem Antrag oder am besten über ELSTER", erläuterte der Finanzminister.
 
Darüber hinaus werden auf Antrag der Steuerpflichtigen bis zum 31. Dezember 2020 bereits fällige oder fällig werdende Steuerzahlungen zinsfrei gestundet, soweit die Forderungen aufgrund finanzieller Probleme in Folge des Coronavirus' nicht geleistet werden können. Anträge auf Stundung sind bis zum 31. Dezember 2020 bei den zuständigen Finanzämtern zu stellen und können sich auf die Einkommen- und Körperschaftsteuer sowie die Umsatzsteuer beziehen. Darüber hinaus kann auf Antrag auch die Höhe der individuellen Vorauszahlung angepasst werden.
 
Zudem können bei den Finanzämtern auch Anträge auf Herabsetzung des Gewerbesteuermessbetrages für Zwecke der Vorauszahlungen für die Gewerbesteuer gestellt werden. Die Anpassung der Vorauszahlungen bei der Gewerbesteuer und die Stundung von Gewerbesteuern erfolgt auf Antrag durch die Gemeinden vor Ort. Die Gemeinde ist an den Bescheid des Finanzamts gebunden und wird die Gewerbesteuervorauszahlung anpassen.
 
Bei unmittelbar Betroffenen wird außerdem dem Grundsatz nach bis zum Ende des Jahres von Seiten der Steuerverwaltung auf Vollstreckungsmaßnahmen verzichtet. Dies betrifft beispielsweise mögliche Kontopfändungen. Gesetzlich anfallende Säumniszuschläge werden in dieser Zeit nicht erhoben.
 
Finanzminister Schäfer: "Wir haben unsere Finanzämter noch einmal sensibilisiert, sodass entsprechende Anträge zügig geprüft werden. Auf strenge Anforderungen bei der Prüfung der Anträge soll verzichtet werden. Indem etwa der Zeitpunkt der Steuerzahlung hinausgeschoben oder die Vorauszahlung unkompliziert und schnell angepasst wird, möchte auch die Steuerverwaltung ihren Beitrag leisten, damit die Liquiditätssituation der Betroffenen verbessert wird. Alle betroffenen Bürger können auch selbst zu einer zügigeren Bearbeitung beitragen, indem sie das ELSTER-Onlineportal für die Anträge verwenden."
 
Servicestellen der Finanzämter vorübergehend geschlossen, Finanzämter arbeiten aber bis auf Weiteres weiter und sind telefonisch erreichbar
 
„Der Schutz der Bürgerinnen und Bürger sowie unserer Beschäftigten hat höchste Priorität. Aufgrund des Coronavirus haben die hessischen Finanzämter am Montag deshalb vorübergehend ihre Servicestellen für den Besucherverkehr geschlossen", erklärte Finanzminister Schäfer. "Wir nehmen unsere Verantwortung ernst und wollen unseren Beitrag dazu leisten, dass Bürgerinnen und Bürgern sowie unsere Bediensteten gesund bleiben. Darum schränken wir den Besucherverkehr in den Servicestellen ein", bat Schäfer um Verständnis und fügte hinzu: "Selbstverständlich arbeiten die Finanzämter in Hessen trotz dieser Einschränkung bis auf Weiteres regulär weiter. Betroffene wenden sich wegen der für sie im Einzelfall in Betracht kommenden steuerlichen Hilfsmaßnahmen schriftlich, telefonisch oder per E-Mail bitte umgehend an das zuständige Finanzamt."
 
Betroffene können ihr Anliegen auch formlos als E-Mail an die Poststelle des zuständigen Finanzamtes schicken. Auch für Unternehmer bleibt der zuständige Sachbearbeiter in den Finanzämtern erster Ansprechpartner. Die Kontaktdaten sind auf dem Steuerbescheid oder einem anderen Schreiben des Finanzamtes zu finden.
 
Zentrale Rufnummern der Finanzämter sind auch zu finden unter: finanzamt.hessen.de
Für allgemeine Fragen rund um die Steuererklärung steht den Steuerpflichtigen darüber hinaus von Montag bis Freitag, in der Zeit von 8:00 bis 18:00 Uhr, auch die landesweite, kostenlose Servicenummer zur Verfügung: 0800 522 533 5.
 
"Ich wünsche unseren Bürgerinnen und Bürgern sowie allen Beschäftigten unserer Verwaltung eines: Bleiben Sie gesund!", sagte der Minister.
 
Pressemitteilung des Hessischen Ministeriums der Finanzen



Bildquelle: (c) HMdF/Sabrina Feige

19. März 2020

Formel Science: Auf der Suche nach dem perfekten Experiment

Das Finale des Erfinderlabors zeigte mehrere Dinge – zum Beispiel, wie praktisch Wasserstoff sein kann bei der Elektromobilität. Oder wie wichtig es ist, sich in naturwissenschaftlichen Dingen auszukennen. Oder: Wie faszinierend schlau Schüler sind und dieses Wissen überaus sympathisch und unterhaltsam präsentieren können.

Es war ein beeindruckender Nachmittag in der Geschwister-Scholl-Schule in Bensheim. Und es war nicht nur das Wissen, das die Schüler präsentierten – obwohl: Das naturwissenschaftliche Know-how war überdurchschnittlich ausgeprägt bei den Teilnehmenden des 29. Erfinderlabor. Beeindruckend war außerdem, wie entertainerhaft die vier Schülergruppen ihre entwickelten Erkenntnisse präsentieren.

Man konnte es auf diese Formel bringen:

Wissen + Unterhaltung = Bildender Spaß.

Seit 2005 findet diese Veranstaltungsreihe statt. Diesmal beschäftigten sich 16 Oberstufenschüler eine Woche lang damit, Versuche zu entwickeln, die ihre Mitschüler durchführen können. Das Thema: Welche Eigenschaften hat eigentlich Wasserstoff?
Wasserstoff? Ist das nicht gefährlich? Die Teilnehmerin Lotta tom Dieck entkräftet:

Erfinderlabor 2020: Die Teilnehmerin Lotta tom Dieck über Wasserstoff (YouTube)

Der Moderator Florian Schmanke führte professionell durch das Programm. „Wir müssen heute etwas machen, damit es morgen wirkt“, sagte zum Beispiel Christian Engelhardt, Landrat des Landkreises Bergstraße, während einer Podiumsdiskussion.

Carsten Hoffmann, Vorstandsvorsitzender des Energieversorgers GGEW, lobte das Erfinderlabor: „Eine klasse Aktion“, sagte er. „Wir freuen uns, auch in diesem Jahr wieder als Partner dabei zu sein.“
Jetzt aber noch einmal zurück zum Anfang: Was, bitte, ist eigentlich genau der Sinn vom Erfinderlabor? Wir sprachen mit Dr. Thomas Schneidermeier

Er, dachten wir uns, weiß es, denn er hat diese Veranstaltung mit erfunden und ist deren Initiator.

Erfinderlabor 2020: Der Initiator erklärt den Sinn des Workshops (YouTube)

Die Präsentationen der Schüler waren großartig – Begeisterung bei den Juroren!

Experimente mit kleinen Zeppelinen.

Mit Luftballons, von denen einer mit Helium und einer mit Wasserstoff gefüllt ist. Welcher schwebt? Welcher sinkt schneller zu Boden?

Und wie diffundiert Wasserstoff?

Eloquent, engagiert und erhaben über die naturwissenschaftlichen Vorträge waren die Teilnehmer des Erfinderlabors. Auch die Jurymitglieder waren begeistert.

Hier das Fazit von Dr. Karsten McGovern, dem Leiter unserer LandesEnergieAgentur (LEA):
 
Erfinderlabor 2020: Dr. Karsten McGovern (YouTube)

Oliver Eich betreut die Geschäftsstelle Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Initiative Hessen bei der LEA. Auch er war voll des Lobes:

Erfinderlabor 2020: Oliver Eichs Fazit (YouTube)

Das 29. Erfinderlabor hat eines gezeigt: Wissen kann begeistert – andere Schüler, das Publikum, Eltern und andere Wissbegierige. Und das dank der unübersehbaren Leidenschaft der Teilnehmer.

Die Formel dafür könnte lauten:

Leidenschaft + Wissen + Spaß = Emotionale Wissensvermittlung, die einen bleibenden Eindruck hinterlässt. TILL FROMMANN

Titelbild: Pixabay/Jarmoluk

10. März 2020

Auswertung der LEA Kommunalbefragung 2019: Hessische Kommunen als starke Partner für Energiewende und Klimaschutz

Die LEA Kommunalbefragung 2019 zeigt: viele hessische Kommunen engagieren sich für Energiewende und Klimawandel und haben hohes Interesse an Fördermöglichkeiten.

Im Sommer 2019 wurden alle hessischen Kommunen zu ihren Maßnahmen im Bereich Energiewende und Klimaschutz befragt, woran sich mehr als die Hälfte der hessischen Kommunen beteiligte und damit aufschlussreiche Ergebnisse erzielt werden konnten: 
 
  • 40 Prozent der befragten Kommunen gaben an, bereits aktiv oder sehr aktiv in Energiewende und Klimaschutz zu sein, zukünftig wollen 57 Prozent aktiv oder sehr aktiv sein.                                                                                                                                    
  • Die häufigsten bisher durchgeführten Maßnahmen betreffen die Umstellung der Straßenbeleuchtung, die Nutzung von Fördermitteln für Energiewende und Klimaschutz und der Bezug von Ökostrom für kommunale Verbrauchsstellen.                        
  • Die häufigsten geplanten Maßnahmen sind die Erhöhung der Sanierungsquote im Gebäudebestand, die Umstellung des Fuhrparks auf Elektromobilität und die Nutzung von Fördermitteln für Energiewende und Klimaschutz.
 
Neben den allgemeinen Aussagen zum Engagement für Energiewende und Klimaschutz gab es aber auch für die LEA gute Neuigkeiten:
 
  • Mehr als Dreiviertel der befragten Kommunen haben bereits von der LandesEnergieAgentur gehört.                                                                                                
  • Am bekanntesten sind die LEA-Angebote „Elektromobilität in Hessen: Strom bewegt“, „Hessische Energiespar-Aktion HESA“ mit Bürger-Beratung und „Bürgerforum Energieland Hessen“ inkl. Coaching und Bürger-Beratung.                                                      
  • Und mehr als die Hälfte der Kommunen nutzt auch bereits Angebote der LEA: Am häufigsten die Angebote der „Hessischen Energiespar-Aktion HESA“, „Hessen aktiv: Fachstelle für die Klima-Kommunen“ sowie die e-Lotsenschulung für Kommunen.

Eine Zusammenfassung der Ergebnisse aus der LEA Kommunalbefragung 2019

17. Februar 2020

Die „Prima-Klima-Show“

Spagat zwischen Wissensvermittlung und Spaß

Man stelle sich das vor: 150 Schülerinnen und Schüler einer Grundschule lauschen gebannt einem Professor, der über energieeffiziente Sanierungsmaßnahmen doziert. Mit Fachausdrücken. In langen, verschachtelten Sätzen. Mit Schaubildern. Eine Power-Point-Folie nach der anderen. Und das anderthalb Stunden lang. Niemand würde dem Herrn auch nur fünf Minuten zuhören.Die „Prima-Klima-Show“ ist anders. Ganz anders.

Diese umweltpädagogische Aktion ist ein Baustein der Hessischen Energiespar-Aktion, einem Angebot der LandesEnergieAgentur Hessen (LEA) . Und sie ist das genau Gegenteil eines dahindümpelnden Dozentenvortrags.Die gelernte Clownin Sigrid Fath macht sich bereit für ihren Auftritt. Sie schminkt sich, einen Schuh zieht sie an, der zweite Fuß bleibt barfuß.

Dann der Auftritt: Der erste Lacher im Publikum, als sie sich diesen mit diversen Verrenkungen und sehr, sehr umständlich den Schuh versucht, anzuziehen. Und natürlich erhascht die Künstlerin damit die Sympathie der Grundschüler.Das ist alles andere als ein einschläfernder Vortrag!

Umwelt-Rap mit Ohrwurmqualitäten

Auf der Bühne passiert etwas, es ist laut, die Schauspieler singen gemeinsam mit den Kindern, sie fordern die Kinder immer wieder auf, eine Rakete durch die Aula der Bürgermeister-Klingler-Schule in Mörfelden-Walldorf zu schicken. Eine Rakete? Klar, mit Klatschen und Füßetrampeln und Lautsein.„In der Prima-Klima-Show erfahrt Ihr alles über Energie, was Ihr schon immer wissen wolltet!“, macht Sigrid Fath in ihrer Rolle als Mimy Energy den Grundschülern den Mund wässrig, was das Thema Energiesparen anbelangt.Und der Rabe Rudi ergänzt: „Aber nie zu fragen wagtet!“

Ein Ausschnitt aus der "Prima-Klima-Show" [YouTube]

Das „Prima-Klima-Theater“ ausgedacht und die Puppen konzipiert hat Werner Ries. Der Puppenspieler hat sie alle erfunden: Rudi Rabe, die Sunny Boys, die einen Umwelt-Rap performen und die Umweltdetektive.Claudia Felske arbeitet im Freien Ingenieursbüro für Klima und Ressourcenschutz. Sie hat das Energietheater mit erfunden und organisiert die Auftritte in den Schulen. „Man darf Kinder nicht einfach mit Information zustopfen“, findet sie. Das meiste komme im Spielerischen, in der Aktion mit den Kindern heraus.

Über diese Hülle und Fülle an Ideen unterhielten wir uns mit ihr und den Künstlern:

Die Prima-Klima-Show: "Energiesparer sind Umweltschützer" [YouTube]

"Spielerisch und ohne Belehrung"

Fast 250 Auftritte hatten Sigrid Fath und Werner Ries schon gemeinsam, und noch immer wirken die Aufführungen energiegeladen. „Es kommt ja auch viel Energie zurück von den Kindern“, sagt Ries. Und da gebe man die Energie gerne weiter.Was ist die Idee des Energietheaters?„Dass man sich mit Energiesparen beschäftigt und man sich bewusst darüber wird, dass man noch etwas machen kann für die Umwelt“, erklärt der Puppenspieler. Und dass es noch nicht zu spät sei!„Es ist ein Spagat zwischen Wissensvermittlung und Spaß“, ergänzt Clownin Sigrid Fath.

„Mir gefällt, dass das Energietheater so spielerisch und ohne Belehrung ist“, findet Melanie Schlepütz. Sie leitet die Hessische Energiespar-Aktion (HESA) der LEA, die die „Prima-Klima-Show“ unterstützt.„Die Kinder interessieren sich für das Thema, sie wollen mitmachen“, sagt Energieberaterin Claudia Felske. Und dadurch, dass das Vergnügen im Vordergrund stehe, hätten die Grundschüler auch Spaß daran und machen mit.

Ob nun bei einem Quiz, bei dem die Schülerinnen und Schüler lernen, wie aus Kohle Wasserdampf entsteht und dass Dampf Kraft und Muckis hat und dadurch Strom entsteht. Ob nun mit dem Raben Rudi, der die Kinder dazu animiert, einen Quiz-Jingle mit einzusingen. Oder halt mit dem Umwelt-Rap der Sunny-Boys, der noch lange als Ohrwurm in den Gehirnwindungen herumkriecht. TILL FROMMANN

Sie arbeiten an einer Grundschule und möchten das Energietheater engagieren? Dann melden Sie sich bei uns! Mehr Informationen und mögliche Termine können Sie erfragen bei unserem LEA-Mitarbeiter Alexander Schmidt (Tel.: 0611 / 95017-8999; E-Mail: alexander.schmidt@lea-hessen.de). 

29. Januar 2020

Vertrag mit Ertrag!

Ein Gespräch über Contracting und was das überhaupt ist

Contracting – was ist das eigentlich? Wer macht mit wem wie Verträge? Und was hat die LandesEnergieAgentur Hessen (LEA) damit zu tun? Alexander Becker ist bei der LEA verantwortlich für den Bereich „Energiekonzepte und Contracting“. Mit ihm haben wir uns über dieses Produkt unterhalten.

Unter Contracting stelle ich mir verknappt Folgendes vor: Ich bekomme als Leistung nicht die Lampe, sondern das Licht. Oder ist das zu naiv gedacht?

Das ist genau der richtige Ansatz. Contracting-Verträge beinhalten letztendlich die Belieferung von sogenannter Nutzenergie, sprich: Licht, in den meisten Fällen auch Wärme oder Kälte.

Das heißt dann, dass ich nicht mehr die Lampe kaufe, wenn sie defekt ist, sondern ich würde Verträge abschließen, mit denen ich dafür Sorge, dass immer Licht zur Verfügung steht?

Richtig. Die Laufzeiten solcher Verträge liegen bei zehn, vielleicht fünfzehn Jahren. In dieser Laufzeit bekommt der Kunde zugesichert, dass er über den Vertragszeitraum entsprechend immer seinen Bedarf an Licht, oder auch seinen Wärme- oder Kältebedarf gesichert hat.

Es wird also nicht jede einzelne Lampe abgerechnet, die ausgetauscht worden ist?

Genau. Oft wird Contracting in Zusammenhang mit Anlagenbau gebracht, was auch grundsätzlich nicht falsch ist, weil es das Mittel zum Zweck ist – ohne die Anlagentechnik, also ohne Beleuchtungsanlage, Kältemaschine oder Heizung, kann der Vertrag nicht erfüllt werden.

Contracting ist ein umfassendes Energiedienstleistungsmodell mit Full-Service Garantie und individuell vertraglich geregelten Leistungen für den Kunden. Sprich: Er bekommt das gebrauchsfertige Produkt, also Wärme, Kälte, Licht. Er erhält die Garantie, dass die Anlagetechnik über die Vertragslaufzeit entsprechend betrieben und in Stand gehalten wird.

Solch einen Vertrag kann ich aber nicht als Privatperson abschließen, nehme ich an?

Es gibt durchaus auch Contracting-Modelle für Privatpersonen in Einfamilienhäusern. Allerdings ist das nicht das Gros des Marktes. Es gibt Contractoren, also Auftragnehmer, die sich darauf spezialisiert haben. Solche Aufträge sind allerdings eher dünn gesät.

Wer schließt dann hauptsächlich solche Contracting-Verträge ab?

Gute Frage: Wer ist eigentlich Nutznießer, wer ist Kunde?Vertragspartner ist immer der Eigentümer der Immobilie beziehungsweise der Immobilien.In vielen Fällen sind Wohnungsbauunternehmen die Kunden – sei es im Neubau oder auch im Wohnungsbestand. Wohnimmobilien mit einer gewissen Größenordnung sind sehr interessant für Contracting-Modelle. Bei rund zwanzig Wohneinheiten geht es los. Aber auch Zweckimmobilien sind interessant dafür, zum Beispiel kommunale Liegenschaften, bis hin zu Kliniken und Schwimmbädern. Also überall dort, wo relativ aufwändig Energie erzeugt wird. Im Klinikbereich weiß man zum Beispiel, dass dort die Themen Lüftung, Kälte, aber auch Strom- und Beleuchtung überaus wichtig sind.

Contracting ist für alle Immobilien interessant, die mehr als ca. 20 Wohneinheiten umfassen oder ungefähr 2.000 Quadratmeter groß sind.

Das ist ein Richtwert?

Ja, die Werte können aber auch mal etwas darunter liegen. Es besteht auch die Möglichkeit, verschiedene Immobilien zusammenzufassen. Man spricht dabei von einem sogenannten Gebäudepooling. Ich kann damit kleinere Immobilien unter 2.000 Quadratmetern zu größeren zusammenfassen. Dann könnte man einen Contractingvertrag für mehrere Immobilien abschließen. Das geht natürlich auch.

Was ist der Vorteil von Contracting? Spart man damit Geld?

Es gibt viele Vorteile. Diese Verträge bieten eine Liefergarantie: Über den Vertragszeitraum wird zum Beispiel Wärme garantiert, ohne dass der Kunde sich selbst um seine Anlagentechnik kümmern muss: Er muss kein Erdgas, kein Heizöl, keinen Strom für die Wärmepumpe oder sonstige Brennstoffe einkaufen. Er bekommt das fertige Endprodukt, das er in den Gebäuden benötigt. Außerdem hat der Kunde einen Full-Service-Vertrag, bei dem die gesamte Instandsetzung, Wartung und Reparaturen, Not- und Stördiensteinsätze über diese Vertragslaufzeit gewährleistet sind.

Und Geld spart man damit dann auch?

Zum einen spart man den investiven Einsatz. Das bedeutet, dass man als Immobilieneigentümer nicht in eine neue Anlage investieren muss – der Contractor bringt die Investitionen mit und bietet ein interessantes Preismodell, das er dem Kunden über den Vertragszeitraum mit einem konstanten Grundpreis garantiert. Das heißt: Der Kunde zahlt nicht nach Aufwand, zum Beispiel pro Stördiensteinsatz – das ist alles im Grundpreis mit abgebildet. Natürlich spart der Kunde damit auch Energie, indem er mit neuen, modernen Anlagetechnologien arbeitet, die in die Immobilien eingebracht werden.

Gibt es auch Contracting-Angebote, die genau darauf abzielen, also aufs Geldsparen?

Es gibt ein Produkt aus dem Bereich Contracting – das sogenannte Energiespar-Contracting. Das hat allerdings einen sehr geringen Marktanteil. Das Liefercontracting, das ich gerade skizziert hatte, hat einen Marktanteil von ungefähr 90 Prozent, das Energiespar-Contracting liegt lediglich bei 10 Prozent. Das soll jedoch nicht heißen, dass das nicht interessant ist, gerade bei komplexen Liegenschaften wie zum Beispiel Kliniken oder Schwimmbädern. Auch dieses Thema haben wir uns auf die Fahne geschrieben, zu pushen.

Was genau bedeutet Einspar-Contracting?

Beim Energiespar-Contracting, kurz ESC, realisiert der Contractor nachhaltige Einsparungen und garantiert diese vertraglich. Er ist dabei für die Konzeption, Planung, Finanzierung und Umsetzung der von Ihm vorgeschlagenen Einsparpotenziale verantwortlich.ESC eignet sich besonders für die energetische Modernisierung von kommunalen Liegenschaften.

Kann man Contracting als Flatrate bezeichnen?

Der gemessene Verbrauch wird mit einem variablen Arbeitspreis abgerechnet. Dieser orientiert sich am Energiemarkt und kann somit nicht langfristig festgeschrieben werden. Im Grunde genommen, wenn man das gesamte Service-Paket betrachtet, kann man es aber schon als eine Art Flatrate betrachten

Und was genau hat die LandesEnergieAgentur Hessen (LEA) damit zu tun?

Die LEA ist Projektträger für das Contracting-Netzwerk Hessen: Wir haben hier in Hessen solch ein Netzwerk, das wir als LEA pflegen, betreuen und entsprechende Veranstaltungen organisieren.Das Land Hessen beschäftigt sich schon seit vielen Jahren mit dem Thema Contracting, weil es als Instrument gesehen wird, um Sanierung voranzutreiben und somit die eher bescheidene Sanierungsquote zu steigern.

Das Netzwerk gibt es bereits seit 2016, und wir als LEA betreuen es seit 2018 als Projektträger und beraten im Allgemeinen das Produkt „Contracting“. In dem Netzwerk sind weitestgehend auch Anbieter wie Stadtwerke und Energiedienstleister Mitglied.Außerdem ist es Teil meiner Aufgabe, Projekte in diese Richtung zu forcieren.

Worum geht es bei dieser Netzwerkarbeit?

Im Wesentlichen geht es bei der Netzwerkarbeit darum, die aktuellen Themen und Fragestellungen mit den Akteuren zu diskutieren und entsprechend zu kommunizieren. Contracting ist ein stetig wachsender Markt. Es könnte jedoch noch wesentlich mehr im Contracting umgesetzt werden.Das Gespräch führte Till Frommann.

Weitere Informationen zum Contracting finden Sie hier.

30. Januar 2020

Wärmstens empfohlen: Der Contracting-Preis

Gesucht sind Ihre herausragenden Contractingkonzepte für Neubauprojekte, welche überdurchschnittliche Effizienzsteigerungen realisieren

Mit Alexander Becker haben wir uns über den neuen Contracting-Preis unterhalten. Er ist bei der LEA verantwortlich für den Bereich „Energiekonzepte und Contracting“.

Was genau ist das?

Contracting kann für verschiedene Arten von Immobilien genutzt werden. Beim Contracting-Preis haben wir den Fokus auf den Neubau von Wohnungsimmobilien gelegt.Warum?Weil wir hier in Hessen einen riesigen Bauboom haben, gerade im Rhein-Main-Gebiet, aber auch in anderen Regionen Hessens. Wir müssen heute schon in diesem Bereich die Weichen stellen, energetisch zukunftsfähige Energiekonzepte umzusetzen. Denn was heute geplant und gebaut wird, wird im schlechtesten Fall in den nächsten fünfzig Jahren nicht mehr verändert.

Deswegen ist die Entscheidung gemeinsam mit dem Bundesverband Freier Wohnungsimmobilien (BfW) und dem Wirtschaftsministerium Hessen gefallen, diesen Contracting Preis auszuloben, um die richtigen Weichen im Neubau zu stellen.Wir wollen dazu beitragen, dass Innovationen mit zum Tragen kommen. Preisträger werden diejenigen, die besonders innovative Projekte umsetzen.

Wer kann sich auf den Preis bewerben?

Bewerben können sich alle Contractoren, Immobilienunternehmen, Projektentwickler und Bauträger, die gemeinsam Immobilienprojekte umgesetzt haben. Es sollen Projekte aus Hessen sein, die tatsächlich schon umgesetzt worden sind, weil wir bereits vorliegende Ergebnisse sehen wollen.Was habe ich kalkuliert für diese Immobilie? Wie hoch sind die Energiekosten? Was sind die Vorteile? Und das andere ist die Realität, die Abrechnung und die Betriebserfahrungen: Es sollte also schon einmal eine Jahresabrechnung, bzw. ein Monitoring vorliegen, damit wir sehen können, ob es wirklich so innovativ wie geplant ausfällt.Wie viele Gewinner wird es geben?

Und was ist der Gewinn?

Wir haben einerseits eine monetäre Auslobung – das ist ein Preisgeld in der Höhe von 5.000 Euro. In diesem Jahr wird der Contracting-Preis das erste Mal vergeben. Unser Ziel ist ein Preisträger. Es kann jedoch sein, dass wir mehr Projekte auszeichnen, wenn wir viele innovative Konzepte erhalten. Außerdem wird es Medaillen geben, mit denen sich zukünftig die Contractoren und Wohnungsunternehmen schmücken können.Die Öffentlichkeitsarbeit der LEA trägt dazu bei, die prämierten Projekte der Unternehmen intensiv zu bewerben.Weitere Informationen zum Contracting-Preis und wie Sie sich bewerben können, finden Sie hier.

24. Januar 2020

Praxistest für E-Autos im Arbeitsalltag

20 Städte und Gemeinden starten Projekt „ländlich e-mobil“ – Zuschuss vom Land

Mit rund 311.000 Euro unterstützt Hessen Städte und Gemeinden zwischen Volkmarsen und Dautphetal beim Einstieg in die Elektromobilität. Das Land trägt damit 40 Prozent der Kosten des Projekts „ländlich e-mobil“, zu dem sich 20 Kommunen aus den Kreisen Waldeck-Frankenberg und Marburg-Biedenkopf zusammengeschlossen haben. Den Förderbescheid übergab Wirtschaftsstaatssekretär Jens Deutschendorf am Freitag in Burgwald an den dortigen Bürgermeister Lothar Koch.

„Wir müssen unser Verkehrssystem klimafreundlich machen“, sagte Deutschendorf. „Der E-Antrieb kann viel dazu beitragen, stößt aber immer noch auf Skepsis. Dabei sind die weitaus meisten Wege, die Deutschlands Autofahrer und –fahrerinnen täglich zurücklegen, keine Herausforderung für heutige Batterien. Elektroautos sind längst alltagstauglich.“

Genau das wollen die 20 Städte und Gemeinden zeigen. Sie werden gemeinsam 27 Elektrofahrzeuge beschaffen und sie im Arbeitsalltag der Verwaltung und der kommunalen Bauhöfe einem Praxistest unterziehen. Das Projekt läuft bis Herbst 2022. Teilnehmer sind Allendorf, Bad Arolsen, Battenberg, Edertal, Gemünden, Korbach, Rosenthal, Vöhl, Volkmarsen, Waldeck, Wetter, Dautphetal, Rauschenberg, Breidenbach, Frankenberg, Amöneburg, Fronhausen, Lohra und Weimar. Deutschendorf dankte den Kommunen für ihr Engagement.

„Aus einer kleinen Idee ist ein tolles Projekt geworden“, sagte Bürgermeister Lothar Koch und bezeichnete „ländlich e-mobil“ als interkommunales Projekt der besonderen Art. Die Kommunen nähmen damit ihre Vorbildfunktion wahr. 

Quelle: Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen (HMWEVW)

22. Januar 2020

Teil einer Unternehmensbewegung sein – wie geht das?

Ein Gespräch über Wortungetüme und wie man in Netzwerken besser Energie spart

Was abschrecken könnte, dieses Interview zu lesen: lange Worte wie beispielsweise Energieeffizienz-Netzwerke. Wir hoffen, dass unsere Leserinnen und Leser (also Sie!) uns gewogen bleiben und interessiert nachlesen, wie dieses Gespräch mit Janika Collatz verlief. Sie ist bei der LandesEnergieAgentur Hessen für das Thema eben solcher Energieeffizienz-Netzwerke zuständig. Im Übrigen kann man diese auch mit EEN abkürzen

Ein sehr langes Wort: Energieeffizienz-Netzwerke! Bei Scrabble würde man damit bestimmt viele Punkte bekommen. Was ist unter diesem Wortungetüm zu verstehen?

Deutsche Sprache, schwere Sprache! Aber auch schön, dass solche Worte auf Grund dieser verschachtelten Begriffe entstehen können.Eigentlich sehr einfach zu verstehen: Ein Netzwerk ist in diesem Fall ein Zusammenschluss von Unternehmen. Und Energieeffizienz heißt, dass man für seine Prozesse oder Dienstleistungen weniger Energie verbraucht. Dass man Energie einspart oder sie gezielter nutzt, zum Beispiel Energie aus Prozessen umwandelt, um sie danach in anderen Prozessen weiter nutzen zu können.

Und „Netzwerk“? Was heißt das genau? Wer schließt sich in diesen Netzwerken zusammen? Und was ist der Vorteil davon?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten. Entweder, ein Unternehmen entscheidet sich, dabei mitzumachen und wendet sich an andere Unternehmen, um solch ein Netzwerk zusammenzuschließen. Oder man wendet sich an uns, an die LandesEnergieAgentur Hessen (LEA), und wir leiten die Anfrage an sogenannte Netzwerkträgerorganisationen weiter.

Das sind Organisationen und Menschen, die sich dazu entschlossen haben, diese Netzwerkidee zu unterstützen – vor allen Dingen administrativ. Zum Beispiel sind das die Industrie- und Handelskammern (IHKs), Kommunen oder verschiedene Verbände.

Wie viele Netzwerke gibt es in Hessen? Wie viele Firmen haben sich vernetzt?

In Hessen gibt es zwanzig offiziell gemeldete Netzwerke. Jedes Netzwerk besteht im Schnitt aus zehn Teilnehmern. Es sind also ungefähr 200 Unternehmen, die sich für solch einen Zusammenschluss entschieden haben.Was passiert in diesen Netzwerken?Das Hauptanliegen und das, was die Unternehmen immer wieder als positiv herausstellen, ist der Erfahrungsaustausch. Man sieht bei anderen Firmen, wie sie Energie sparen, da Betriebsrundgänge ein elementarer Bestandteil der Netzwerke sind.

Das heißt: Man kann sein eigenes Unternehmen vorstellen, und man sieht bei anderen Firmen, wie Mitarbeiter in Sachen Energieeffizienz eingebunden werden. Außerdem kann man von den Erfahrungen der anderen Teilnehmer profitieren: Welche Produkte haben sie gekauft? Welche LED-Lampen können die anderen empfehlen? Welche Anbieter sind gut? Welche Firmen machen einem ein gutes Beleuchtungskonzept? Man kann darauf aufbauen, was andere Unternehmen gelernt haben, damit man nicht den gleichen Fehler noch einmal macht – was sich letztendlich in den Kosten niederschlägt.

Der Austausch sollte mindestens zwei Jahre dauern, manche Netzwerke entscheiden sich sogar dafür, für vier Jahre zusammenzuarbeiten.

Wie kann man Teil solch eines Netzwerkes werden?

Ein guter Anlaufpunkt ist die LandesEnergieAgentur. Wir haben einen Überblick über alle offiziellen Netzwerke. Wir kennen deren Ansprechpartner und Profile. Wir können also einschätzen, wo das interessierte Unternehmen gut aufgehoben wäre und können es an das entsprechende Netzwerk weiterleiten.Also wahrscheinlich der Ort, an dem sich das Netzwerk befindet?

Das ist ein großer Aspekt, aber auch der eigene Energieverbrauch. Es gibt Chemie- oder Pharmazieunternehmen, die standardmäßig einen sehr hohen Energieverbrauch haben, den, sagen wir, der Zeitungsladen nicht hat. Es gibt für unterschiedliche Belange unterschiedliche Netzwerke. Manche Netzwerke haben sich für spezielle Branchen zusammengeschlossen. In Hessen gibt es zum Beispiel ein Netzwerk nur für Immobilien- und Wohnungsbau-unternehmen.

Und es gibt tatsächlich Netzwerke für Zeitungsläden?

Es gibt in Wiesbaden, Frankfurt und Bad Homburg sogenannte Ökoprofitnetzwerke. Diese richten sich speziell auch an Handwerksbetriebe und kleinere Unternehmen. Dort gibt es einen Rundumschlag zu Nachhaltigkeitsthemen, die für Unternehmen wichtig sind. Dort sind zum Beispiel Bäckereien Mitglied, Druckunternehmen und Karosseriebauer. Das Gespräch führte Till Frommann.
  • Haben wir Ihr Interesse geweckt, was EENs anbelangt? Fragen zum Thema beantwortet LEA-Mitarbeiterin Janika Collatz (Telefon: 611 95017-8663; E-Mail janika.collatz@lea-hessen.de).

22. Januar 2020

Neue Leuchtturm-Unternehmen im Klimaschutz gesucht

Bewerbungen bis zum 20. März 2020 möglich

Unternehmen, die vorbildlich Energie und CO2 einsparen, können sich bis zum 20. März 2020 als Klimaschutz-Unternehmen um eine Mitgliedschaft in der Vorreiter-Initiative bewerben. Zur Bewerbung laden das Bundesumweltministerium, das Bundeswirtschaftsministerium, der Deutsche Industrie- und Handelskammertag sowie Klimaschutz-Unternehmen e. V. ein. Gesucht werden deutsche Unternehmen aller Größen und Branchen, die sich aufgrund ihrer Leistungen und Zielsetzungen als Vorbilder für Klimaschutz und Energieeffizienz verstehen.

Zur Pressemitteilung

Quelle: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU)

21. Januar 2020

Herausragende Beispiele in Sachen Nachhaltigkeit

BMU und UBA loben den ersten „Bundespreis Umwelt & Bauen“ aus

Alle reden über Nachhaltigkeit – auch die Baubranche. Den passenden Gesprächsstoff liefert ein Preis, den das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) und das Umweltbundesamt (UBA) seit heute ausschreiben: Mit dem neuen „Bundespreis Umwelt und Bauen“, der 2020 erstmals vergeben wird, wollen die Initiatoren Projekte mit Vorbildcharakter in puncto Nachhaltigkeit auszeichnen – nicht nur in den klassischen Bereichen Bestand und Neubau, sondern zudem in fünf weiteren Kategorien. Bewerben können sich alle Akteure des Baubereichs.
Teilnahmeschluss ist der 15. April 2020.

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Quelle: Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU)

14. Januar 2020

Klimaschutz-Management für Wiesbaden

Landeshauptstadt Wiesbaden bekennt sich zu einer nachhaltigeren Klimapolitik

Die Landeshauptstadt Wiesbaden hat im Sommer 2019 den Klimanotstand beschlossen und sich damit zu einer nachhaltigeren Klimapolitik bekannt. Die Ziele des Pariser Klimaabkommens, die eine Senkung der Klimagase um mindestens 55 Prozent bis zum Jahr 2030 gegenüber 1990 vorschreiben, sind nun der Kompass in Sachen Klimaschutz in Wiesbaden.

Auf dem Weg dorthin ist heute ein wichtiger Meilenstein erreicht worden. Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende erklärte im Rahmen einer Pressekonferenz: „Klimaschutz ist eine kommunale und zugleich existenzielle Aufgabe. Daher hat die Stadt Wiesbaden die Einführung eines Klimaschutz-Management-Systems beschlossen. Ziel ist es, den Klimaschutz bei allen Vorhaben, Projekten und Prozessen der Landeshauptstadt Wiesbaden, also auf allen Ebenen des kommunalen Handelns, zu verankern. So wird der Klimaschutz zur gesamtstädtischen Verantwortung.“
Umweltdezernent Andreas Kowol erklärte: „Die Klimabilanz 2017, die in Politik und Öffentlichkeit intensiv diskutiert wurde, machte deutlich, dass Wiesbaden in Sachen Klimaschutz trotz bisheriger Anstrengungen noch enormen Aufholbedarf hat, was das Erreichen der selbst gesetzten Klimaschutzziele betrifft. Mit dem nun beschlossenen Klimaschutz-Management und der finanziellen Ausstattung wird Klimaschutz zur Kernaufgabe und muss fortan bei allen Projekten der Stadt mitgedacht werden.“

Unter dem Vorsitz des Oberbürgermeisters wird ein Lenkungskreis die strategischen Ziele zum Klimaschutz beraten und den Gesamtprozess steuern. Der Lenkungskreis setzt sich aus den Dezernenten, den Vertretern der städtischen Gesellschaften und dem Vorsitzenden des Klimaschutzbeirats zusammen. Facharbeitsgruppen werden konkrete Maßnahmen und Handlungsempfehlungen entwickeln. Das Bindeglied zwischen beiden Ebenen wird ein übergreifendes Projektteam bilden, das vom Umweltamt geleitet wird. Die konstituierende Sitzung des Lenkungskreises soll noch im ersten Quartal des Jahres 2020 stattfinden.

Für das Klimaschutzmanagement sind im Haushalt 2020/2021 für die nächsten beiden Jahre fünf Millionen Euro eingestellt worden. Dieses Geld steht für Gutachten, Planungen und Öffentlichkeitsarbeit ebenso wie für Förderprogramme und eigene städtische Investitionen zur Verfügung.

Quelle: Landeshauptstadt Wiesbaden

Gutes Rad ist nicht teuer

Interview mit dem Maintaler Klimaschutzmanager Fabian Wagenbach zum Thema Förderungen für Fahrradreparaturen

Es gibt Fördergelder für neue Heizungen, wenn man sein Dach saniert oder neue Fenster einbauen lässt. In Maintal gibt es eine Förderung, die ungewöhnlich ist – nämlich für Fahrradreparaturen. Darüber unterhielten wir uns mit dem Maintaler Klimaschutzmanager Fabian Wagenbach.

Fahren Sie selbst viel Fahrrad in Ihrer Freizeit?

Fabian Wagenbach: Durchaus. Ich besitze zwei unterschiedliche Elektrofahrräder. Allerdings muss ich mich ein bisschen überwinden bei schlechtem Wetter. Bei schönem Wetter fahre ich sehr gerne, leider in letzter Zeit seltener, was meinem langen Weg zur Arbeit geschuldet ist.

 

Sind Sie über Ihr Hobby auf die Idee gekommen, Reparaturen von Fahrrädern mit 75 Euro zu fördern? War das Ihre Idee?

Fabian Wagenbach: Ursprünglich hatte die Idee meine Kollegin Silke Schneider. Sie betreut mit mir die Klimaschutzförderrichtline in Maintal. Wir hatten uns überlegt, was es für Fördermöglichkeiten gibt, die ein bisschen über den Tellerrand hinausgehen, die gleichzeitig niederschwellig sind und für alle offenstehen – und fast jeder hat ein Fahrrad. Ansonsten richten sich andere Förderprogramme eher zu großen Teilen an Hauseigentümer.

 

Wollen Sie auch auf andere Förderprogramme aufmerksam machen, indem Sie Fahrradreparaturen anbieten?

Fabian Wagenbach:  Erst einmal geht es um die Sache: Wir wollen erreichen, dass Menschen im Bereich der Nahmobilität darüber nachdenken, anstatt mit dem Auto zu fahren auf das Fahrrad umzusteigen, das vom Fahrradhändler überprüft worden ist. Der grundsätzliche Gedanke dieses Förderprogramms ist, einen zusätzlichen Anreiz zu schaffen für Menschen, die sich über den Zustand ihres Fahrrads unsicher sind und wahrscheinlich länger kein Fahrrad gefahren sind, einfach mal zum Händler zu gehen und es überprüfen zu lassen. Es geht nicht darum, per se eine Reparatur zu fördern – die Inspektion steht im Vordergrund. Wenn dort Reparaturen als notwendig erachtet werden, gibt es eine solche anteilig dazu.

 

Ein bisschen ist es aber sicherlich auch als Lockangebot für andere Fördermaßnahmen zu verstehen?

Fabian Wagenbach: Klar. Zusätzlich wollen wir erreichen, dass von unserer Förderrichtlinie Kenntnis genommen wird und man sich überlegt, ob man sich noch einen Energieberater der Verbraucherzentrale mit ins Haus holt, weil das auch eine kostenlose Leistung ist. Dabei übernimmt die Stadt Maintal nämlich auch den Eigenanteil. Als zusätzlichen Bonus erhalte ich außerdem ein Energiesparpaket, in dem zum Beispiel LED-Lampen und ein Strommessgerät enthalten sind.

 

Wie viele Menschen haben das Förderprogramm für Fahrräder eigentlich schon angenommen?

Fabian Wagenbach: Etwa 70 Menschen haben das Angebot angenommen seit Oktober 2018.

 

Kennen Sie das auch aus anderen Städten, oder ist das etwas, was es nur bei Ihnen in Maintal gibt?

Fabian Wagenbach: Laut unseren Recherchen gibt es das nur bei uns.

 

In Maintal gibt es außerdem ein jährliches „Stadtradeln“. Ist das eine weitere Säule, um zu fördern, dass die Menschen mehr mit dem Fahrrad fahren?

Fabian Wagenbach: Wir nehmen seit vielen Jahren am „Stadtradeln“ teil, was für Kommunen ein sehr praktisches Instrument ist, um Werbung für den Radverkehr zu machen.

 

Wieviel Kilometer haben Sie da persönlich mitgestrampelt?

Fabian Wagenbach: Ich habe dieses Jahr 170 Kilometer in dem Aktionszeitraum von drei Wochen erradelt.

 

Und was war eigentlich das Letzte, das bei Ihren Fahrrädern kaputt gegangen ist?

Fabian Wagenbach: Das war ein platter Reifen.

 

Also nichts Großes, Sie hätten die 75 Euro nicht in Anspruch nehmen müssen?

Fabian Wagenbach: Mit Reifenwechseln tue ich mich schwer, das lasse ich doch lieber vom Fahrradhändler machen, auch wenn es eigentlich etwas ist, was man selbst reparieren könnte. Ich hätte die 75 Euro wohl genutzt, wenn ich Maintaler Bürger wäre.

 

Sie sind nicht aus Maintal?

Fabian Wagenbach: Ich habe eine tägliche Pendelstrecke von knapp 85 Kilometern.

 

Und die legen Sie auch nicht mit dem Fahrrad zurück?

Fabian Wagenbach: Nein [lacht].

 

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Dies ist nur ein Beispiel, was hessische Kommunen für den Klimaschutz auf die Beine stellen. Die LandesEnergieAgentur Hessen unterstützt und berät die Klimaschutzmanager dabei. Außerdem berät die Fachstelle der Klima-Kommunen zu Maßnahmen im Klimaschutz, welche die Kommunen umsetzen können.

Sie wohnen nicht in Maintal, aber möchten sich über mögliche Förderungen informieren? Die LandesEnergieAgentur Hessen hilft: https://lea.foerdermittelauskunft.de

Die LEA? Wer soll das sein?

Darüber sprachen wir mit Dr. Karsten McGovern, ihrem Leiter. Also, Herr McGovern …

… was, bitte, ist eigentlich die LEA?
 
Das ist die Hessische LandesEnergieAgentur. Die LEA richtet sich an Kommunen, Unternehmen, gemeinnützige Organisationen, aber auch direkt an Bürgerinnen und Bürger.
 
Die dann auch direkt bei der LEA anrufen können? Bei welchen Themen genau?
 
Die LEA hilft, wenn man Energie sparen oder effizient einsetzen möchte oder wenn man zum Beispiel vorhat, erneuerbare Energien zu erzeugen. Sie unterstützt auch, wenn zum Beispiel Kommunen sich fragen, wie deren Verwaltung klimaneutral ausgerichtet werden kann.

Und dann kann man sich von der LEA beraten lassen?

Genauso ist das. Jeder Anruf soll beantwortet werden: entweder direkt oder nach Rücksprache mit Fachleuten. Wir sind allerdings nicht allein in Hessen – wir arbeiten mit Partnern zusammen, die wir darin unterstützen, dass Bürgerinnen und Bürger vor Ort Informationen erhalten. So vermitteln wir auch gerne an Partner vor Ort in Nord-, Mittel- oder Südhessen. 

Das Motto der LEA ist „Aktivieren. Koordinieren. Umsetzen“. Was heißt das genau?
 
Die LEA soll nicht selbst erneuerbare Energie erzeugen oder Häuser energetisch sanieren. Unsere Aufgabe ist es jedoch, andere dazu zu motivieren, dies zu tun. Das meint aktivieren. Wir achten darauf, dass sie koordiniert Hilfe erhalten und unterstützen sie weiter: Wo gibt es Fördermittel, wenn ich Energie sparen oder effizient einsetzen möchte? Das meinen wir mit Umsetzen.
 
Sie helfen also nicht nur mit Know-how, sondern auch mit Geldern.
 
Nicht direkt mit Geld, sondern mit der Vermittlung – indem wir die Wege ebnen für Fördermittel.
 
Lässt sich so die Klimakrise aufhalten und die Energiewende vollziehen?
 
Wir sind dafür beauftragt, in Hessen mit dafür zu sorgen, dass die Energiewende und der Klimaschutz gelingen. Aber nicht mit erhobenem Zeigefinger, sondern mit praktischen Hinweisen und Unterstützung! Bei der Sanierung des Eigenheims lässt sich viel Energie und am Ende auch nicht zuletzt durch die Fördermittel viel Geld sparen. Beim Betrieb eines Unternehmens lohnt sich der Austausch von Pumpen oder die Nutzung der Abwärme schnell und das Unternehmen hat weniger laufende Kosten und sorgt für weniger CO2-Ausstoß.
 
Was unternehmen Sie persönlich, um Energie zu sparen und das Klima zu schützen?
 
Gemeinsam mit meiner Familie haben wir in Photovoltaikanlagen investiert, um mindestens den Strom erneuerbar zu erzeugen, den wir verbrauchen. Außerdem haben wir uns angewöhnt, weniger Fleisch zu essen und uns mehr vegetarisch zu ernähren. Zusätzlich achten wir beim Kauf neuer Elektrogeräte darauf, welche Energieeffizienzklasse diese haben. Denn das ist nicht nur gut fürs Klima, sondern es spart auch noch richtig Geld. Die Mehrkosten für die Anschaffung haben sich häufig innerhalb von ein-, bis zwei Jahren schon wieder amortisiert.

19. Dezember 2019

Initiative Energieeffizienz-Netzwerke 2.0

Bundesregierung und Wirtschaft wollen die erfolgreiche Initiative über 2020 hinaus fortführen

In der Energieeffizienzstrategie 2050 hat die Bundesregierung ihr Interesse an der Fortsetzung der Initiative Energieeffizienz-Netzwerke bekundet. Die Initiative beruht auf einer Vereinbarung der Bundesregierung mit 22 Verbänden und Organisationen der Wirtschaft und ist Teil des Nationalen Aktionsplans Energieeffizienz (NAPE) aus dem Jahr 2014. Die Vereinbarung gilt bis Ende 2020. Auch auf Seiten der Wirtschaft gibt es die Bereitschaft, die Initiative über 2020 hinaus fortzuführen.

Zur Pressemitteilung

Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)

17. Dezember 2019

Monitoringbericht zur Energiewende in Hessen

Knapp 25 Prozent des Stroms, der in Hessen verbraucht wird, stammt inzwischen aus hessischen Erneuerbaren Energien

„Das ist ein Meilenstein: Knapp 25 Prozent des Stroms, der in Hessen verbraucht wird, stammt inzwischen aus hessischen Erneuerbaren Energien. Damit haben wir ein sehr wichtiges Etappenziel auf dem Weg der Energiewende in Hessen erreicht“, sagte Wirtschafts- und Energieminister Tarek Al-Wazir heute bei der Vorstellung des Energiemonitoring-Berichts 2019. Im Jahr 2013 hatte der Anteil in Hessen erzeugter Erneuerbarer Energien am hessischen Stromverbrauch noch 12,5 Prozent betragen. Im ersten Halbjahr 2019 lag dieser nun bei 24,5 Prozent. „Wir haben die richtigen energiepolitischen Weichen gestellt und in den letzten fünf Jahren das Verdoppelungsziel beim Strom erreicht, und wir arbeiten kontinuierlich weiter: Wir wollen und werden Energiewendeland bleiben.“
 Zum inzwischen fünften Mal legt das Wirtschafts- und Energieministerium den Energiemonitoring-Bericht vor. Er nimmt den gesamten Markt der Erneuerbaren Energien in Hessen in Bezug auf Energieerzeugung und -verbrauch in den Blick, analysiert Netzausbau und Versorgungssicherheit sowie einzelne Sektoren wie den Verkehr. Auch die Entwicklung der CO2- und Treibhausgasemissionen sowie gesamtwirtschaftliche Effekte der Energiewende werden beleuchtet.

Mehr Strom aus Erneuerbaren als aus Kohle und Gas
„Das Monitoring ist ein wichtiges Instrument für uns. Es erlaubt einen genauen Blick auf die Fortschritte der hessischen Energiewende. Wir sind auf einem wirklich guten Weg: Im Jahr 2018 wurde in Hessen erstmals mehr Strom aus Erneuerbaren Energien erzeugt als aus Kohle und Gas zusammen“, sagte Al-Wazir. Laut Bericht stammen inzwischen 48 Prozent der Bruttostromerzeugung in Hessen aus Erneuerbaren Energien, dahinter folgen Erdgas (29 Prozent) und Kohle (17 Prozent). 2018 lag erstmals zudem auch der Anteil der Erneuerbaren am gesamten Primärenergieverbrauch bei mehr als zehn Prozent (10,4 Prozent). Der Primärenergieverbrauch berücksichtigt die Energiemenge aller im Inland eingesetzten Energieträger, die noch keiner Umwandlung unterworfen wurden.

Rekordjahr bei Energie aus Sonne
Hessen lag 2018 beim Zubau der Windenergieanlagen bundesweit auf dem vierten Platz. Neben einem starken Ausbau der Windkraft wurden auch deutlich mehr neue PV-Anlagen installiert: So wurden 114 Megawatt neu installiert, im Jahr 2017 waren es noch 74 gewesen. „Für Strom aus Sonne war 2018 ein Rekordjahr“, sagte Al-Wazir. „Wir gehen davon aus, dass sich dieser Trend im Jahr 2019 fortsetzt.“ Im ersten Halbjahr 2019 waren bereits 74 Megawatt neu installiert – so viel wie im gesamten Jahr 2017. Mit dem hessischen Solarkataster habe das Land ein Instrument geschaffen, dass nicht nur intensiv genutzt wird, sondern auch bei der Entscheidung für eine PV-Anlage hilft.  Auch die Stromerzeugung aus Windenergieanlagen ist im Jahr 2018 absolut um 425 Gigawattstunden angestiegen, das waren 13 Prozent mehr als im Jahr 2017. Insgesamt wurden 3,7 TWh durch Windenergie produziert.  „46 Prozent des erneuerbar erzeugten Stroms kommt aus Wind, 23 Prozent aus Sonne – das sind zwei Drittel“, sagte der Minister. Alleine mit den zwischen 2014 und 2018 zugebauten Windenergieanlagen können etwa 720.000 Haushalte und mit den zwischen 2014 und 2018 zugebauten PV-Anlagen etwa 100.000 Haushalte mit Strom versorgt werden. „Zugleich erleben wir aktuell, also im Jahr 2019, bundesweit einen dramatischen Einbruch beim Windenergieausbau, der vom Zubau im Solarbereich nicht aufgefangen werden kann. Hier müssen sich dringend die Rahmenbedingungen ändern. Wir erwarten vom Bund, dass er endlich dafür sorgt, dass die Windenergie wieder gefördert statt ausgebremst wird und auch bei der Abstandsregelung zur Vernunft kommt.“

Rückgang bei den CO2-Emissionen erwartet
Der Minister verwies zudem auf die Entwicklung der CO2-Emissionen: „Ohne eine erfolgreiche Energiewende können wir unsere Klimaziele nicht erreichen. Nun sehen wir eine positive Tendenz: Zwar sind die CO2-Emissionen 2016 noch leicht gestiegen, im Jahr 2017 aber zurückgegangen.“ Insgesamt sind die CO2-Emissionen seit 1990 bis 2017 um 15 Prozent, die Treibhausgasemissionen um knapp 20 Prozent zurückgegangen.

Energieverbrauch im Straßenverkehr sinkt
Der Endenergieverbrauch ist in fast allen Sektoren weiter rückläufig. Eine große Ausnahme bildet weiterhin der Verkehr. „Am Frankfurter Flughafen ist und bleibt der Verbrauch fossiler Brennstoffe hoch. Positiv aber ist im Verkehrssektor, dass erstmals seit zehn Jahren ein leichter Rückgang des Energieverbrauchs im Straßenverkehr erkennbar ist“, sagte Al-Wazir.

Energieverbrauch fürs Heizen rückläufig
Auch beim Endenergieverbrauch durch Gebäude gibt es einen positiven Trend. Erwartungsgemäß war der gebäuderelevante Endenergieverbrauch im Jahr 2018 mit 229 PJ wegen der milden Witterung unterdurchschnittlich. Das entspricht 28,6 Prozent des gesamten Endenergieverbrauchs in Hessen. Im Jahr zuvor waren es noch 245 PJ beziehungsweise 30,2 Prozent des Endenergieverbrauchs gewesen. Aber auch witterungsunabhängig ist die Tendenz beim Anteil des gebäuderelevanten Endenergieverbrauchs am gesamten Endenergieverbrauch rückläufig. Erstmals war in mehr als der Hälfte (53,1 Prozent) der neu gebauten Wohngebäude die primäre Energiequelle erneuerbar – drei Jahre vorher waren es noch 43 Prozent. Bei Wohnungen ist der Anteil geringer, aber auch hier gab es einen Anstieg von 26,9 Prozent (2015) auf 32,3 Prozent (2018). „Im Gebäudesektor liegen große Potenziale für Einsparungen, denn 84 Prozent des gesamten Endenergieverbrauchs von Privathaushalten kommt durch das Heizen. Hier müssen wir alle weiter daran arbeiten, denn die beste Energie ist die, die nicht verbraucht wird“, sagte Minister Al-Wazir.

Energieeffizienz steigt
Auch die Energieproduktivität ist erneut gestiegen. Diese umschreibt, mit wie viel Endenergie wie viele Waren und Dienstleistungen hergestellt werden können. „Wir erkennen, dass Wirtschaftswachstum und Energieverbrauch in Hessen weiter entkoppelt werden. So ist die Endenergieproduktivität 2018 im Vergleich zum Vorjahr um 1,5 Prozent gestiegen. Inzwischen können knapp 22 Prozent mehr Produkte und Dienstleistungen mit derselben Menge an Energie produziert werden als noch im Jahr 2000."

Ausgründung der Landesenergieagentur steht bevor
„Wir haben mit der Entscheidung, die Landesenergieagentur zu stärken, rechtzeitig wichtige Weichen gestellt, um weiter konsequent an der Energiewende zu arbeiten“, sagte Al-Wazir abschließend. Die Ausgründung der LEA zur Gesellschaft des Landes stehe kurz bevor. Geplant seien unter anderem eine intensivere Beratung bei Gebäudesanierungen und bei der Wärmeplanung von Städten und Gemeinden, beim Schutz von gewerblichen Bauten vor Wärme und Hitze im Sommer sowie zur seriellen Sanierung. „Das Ziel ist, klimafreundlich zu wohnen. Hier kann noch viel Energie eingespart werden. Die Wärmewende ist daher einer der Schwerpunkte, die wir gemeinsam mit der LEA in Zukunft angehen werden“, so Al-Wazir. "Dazu müssen die angekündigten Fördermöglichkeiten des Bundes endlich auf den Tisch, damit wir ergänzend unterstützen und informieren können.“

Quelle: Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen (HMWEVW)

6. Dezember 2019

250. Energieeffizienz-Netzwerk gestartet

Die Initiative Energieeffizienz-Netzwerke hat das 250. Netzwerk registriert. Damit sind rund 2.100 Unternehmen in der Initiative von 22 Verbänden und Organisationen der Wirtschaft gemeinsam mit der Bundesregierung aktiv. Im 250. Netzwerk „REGINEE München I+“ arbeiten neun Betriebe von Molkerei bis Dachziegelwerk gemeinsam daran, Energieverbrauch und CO2-Ausstoß zu reduzieren. Denn Energieeffizienz ist für die Unternehmen ein relevanter Wettbewerbsfaktor.

„Für die Herstellung unserer Produkte wird sehr viel Energie benötigt, sodass die Energieeffizienz in unserem Unternehmen immer schon einen besonderen Stellenwert hatte. Deshalb ist die Teilnahme im Netzwerk eine weitere Chance, die Energieeffizienz zu steigern“, erklärt Johannes Einmüller, Assistent der Geschäftsführung bei den Milchwerken Ingolstadt-Thalmässing „Die Offenheit der Netzwerkteilnehmer untereinander in allen Themen des Netzwerkes ist pures Gold wert“.

Netzwerke effektiver als erwartet

Mit der 250sten Anmeldung ist zwar erst die Hälfte der 500 geplanten Netzwerke gestartet, die Einspareffekte sind aber deutlich stärker auf Zielkurs. Das begleitende Monitoring zeigt, dass die einzelnen Energieeffizienz-Netzwerke der Initiative deutlich mehr Einsparungen erzielen, als zu Beginn erwartet wurde. Nach Prognose des Monitoring-Instituts könnten bereits 330 Energieeffizienz-Netzwerk ausreichen, um das geplante Ziel von bis zu 75 Petajoule eingesparter Primärenergie zu erreichen.

„In einem Netzwerk arbeiten Unternehmen gemeinsam daran, ihre Energieeffizienz zu verbessern. Das senkt den Energieverbrauch, reduziert die Energiekosten und schafft gleichermaßen Wettbewerbsvorteile. Zusammengefasst: Klimaschutz so wirtschaftlich wie möglich zu gestalten. Dass das funktioniert, zeigen die Ergebnisse unserer REGINEE-Netzwerke“, erklärt Christian Otto, Geschäftsführer des VEA – Bundesverband der Energie-Abnehmer e.V. und einer der Träger der Initiative.

Von Börsenunternehmen bis Oktoberfest

Das Spektrum der teilnehmenden Unternehmen spiegelt die Vielfalt der deutschen Wirtschaft wider. Von kleinen und mittelständischen Handwerksbetrieben, zum Beispiel dem „EnergieEffizienzNetzwerk Essener Innungsbetriebe und Unternehmerfrauen“, bis hin zu börsennotierten Unternehmen im „4E-Netzwerk“ aus München. Auch das Oktoberfest ist mit einem eigenen Netzwerk der Volksfestbetriebe vertreten. Mit dem 250. kommen jetzt 49 der Netzwerke aus Bayern, wo die Bayerische Energieeffizienz-Netzwerke-Initiative BEEN-i die Netzwerkgründung unterstützt.

Hubert Aiwanger, Bayerischer Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie: „Energie und Ressourcen effizienter zu nutzen ist immer Teil einer zukunftsorientierten Wirtschafts- und Standortpolitik. Es ist deshalb ein starkes Zeichen, wenn das 250. Energieeffizienz-Netzwerk aus Bayern kommt. Wir brauchen solche engagierten Unternehmen, um die Energiewende im Freistaat voranzubringen. Aus diesem Grund unterstützen wir als Staatsregierung mit der Bayerischen EnergieEffizienz-Netzwerk-Initiative (BEEN-i) unsere Betriebe, Netzwerke zu bilden und gemeinsam ihre Energieeffizienz- und -einsparpotenziale zu nutzen“.

Start in die Netzwerkarbeit

Hilfe bei der Netzwerkgründung erhalten interessierte Unternehmen von einer breiten Palette an Netzwerkinitiatoren und -trägern. Energieunternehmen, regionale Industrie- und Handelskammern, Energieagenturen, Kommunale Wirtschaftsförderungsgesellschaften und Energiereferate unterstützen beispielsweise ihre regionale Wirtschaft in Netzwerken. Das gemeinsame Ziel: Einen Beitrag zu Klimaschutz und Standortsicherung. Interessierte Unternehmen finden passende Ansprechpartner auf der Netzwerkkarte der Initiative unter www.effizienznetzwerke.org.

Das ist ein Energieeffizienz-Netzwerk:
Ein Energieeffizienz-Netzwerk ist ein Zusammenschluss mehrerer Unternehmen einer Region oder Branche, die zusammenarbeiten, um ihre Energieeffizienz zu steigern. Zentrale Elemente der Netzwerke sind ein moderierter Austausch zwischen den Teilnehmern sowie die Festlegung eines gemeinsamen Einsparziels. So gewinnen die Unternehmen schneller Know-how, mit dem sie ihre Energieeffizienz steigern können. Unternehmen, die sich für die Teilnahme an einem Energieeffizienz-Netzwerk interessieren, erhalten Informationen unter: www.effizienznetzwerke.org oder Tel: 030 66777766.

Über die Initiative Energieeffizienz-Netzwerke
Unternehmen aller Branchen und Größen können von der Teilnahme an Energieeffizienz-Netzwerken profitieren. Die Ende 2014 gegründete Initiative Energieeffizienz-Netzwerke hilft Unternehmen dabei, sich branchenübergreifend, branchenintern oder unternehmensintern in Netzwerken auszutauschen und Energieeffizienzmaßnahmen umzusetzen. Die Initiative wird von 22 Verbänden und Organisationen der Wirtschaft gemeinsam mit der Bundesregierung getragen. Ziel der Initiative ist es, bis Ende 2020 die Gründung von rund 500 neuen Energieeffizienz-Netzwerken zu unterstützen und damit einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und zur Steigerung der Energieeffizienz in Industrie, Handwerk, Handel, Gewerbe und Energiewirtschaft zu leisten.

Quelle: https://www.effizienznetzwerke.org/250-energieeffizienz-netzwerk-gestartet/
 

30. Oktober 2019

Wettbewerb „Wiesbadener Umweltpreis“

Der offen ausgeschriebene Wettbewerb wird alle zwei Jahre vergeben und ist mit einem Preisgeld in Höhe von 3.000 Euro dotiert

Der offen ausgeschriebene Wettbewerb um den Wiesbadener Umweltpreis wird alle zwei Jahre vergeben und ist mit einem Preisgeld in Höhe von 3.000 Euro dotiert. Die Bewerbung um den Wiesbadener Umweltpreis 2020 ist bis zum 31. Januar 2020 möglich. Die Preisverleihung findet am 5. Juni 2020 statt.

Bewerben können sich Einzelpersonen, Gruppen, Vereine, Initiativen, Kindergärten und Schulen sowie Unternehmen und Institutionen, die ihren Wohnsitz, ihren Sitz oder ihren Wirkungsbereich in Wiesbaden haben und ein konkretes Projekt im Umwelt- und Naturschutz umgesetzt haben. Vorschläge können auch von Dritten eingereicht werden.

Zum Wettbewerb

Quelle: Landeshauptstadt Wiesbaden

9. Oktober 2019

„Science4Life Energy Cup“: Starthilfe für Start-ups

Janika Collatz unterstützt Start-ups, die sich im Bereich Energie engagieren. Start-ups? Wir haben da so unsere Vorstellung, wie der Arbeitsalltag in solchen Firmen aussieht. Also, Frau Collatz …

… Start-ups haben Kickertische im Büro stehen, trinken Matetee und machen irgendetwas mit dem Internet. Richtig?

Nicht ganz. Die meisten Start-ups, mit denen ich zusammen arbeite, haben keine eigenen Büroräume. Deshalb können sie sich auch nirgendwo einen Kicker aufstellen. Was sie trinken, weiß ich leider nicht. Und die Dinge, die sie herstellen, sind dann doch sehr haptisch – also keine Internetprojekte.

Woran arbeiten diese Unternehmen denn beispielsweise?

Zum Beispiel an neuen Kühltechnologien, an Gewächshäusern, in die mehr Licht scheint und die besser isoliert sind, an Wandfarbe, die die Feuchtigkeit aus den Zimmern herauszieht und an effizienteren Materialtechnologien.

Also eher Start-ups, die die Welt retten. Kann man das so sagen?

Ja, ich denke schon. Die Technologien sind effizienter – ob nun im Energie- oder im Ressourcenverbrauch. Oder sie konzipieren Dinge, mit denen weniger Material zerstört wird, also dass Elektrogeräte zum Beispiel länger halten.
Manche der Start-ups versuchen auch, Elektrogeräte zu entwickeln, die als Speicher für Strom fungieren, wenn das Stromnetz über- oder unterlastet sein sollte.

Der Sinn von dem Wettbewerb „Science4Life Energy Cup“ ist dann also, solche Ideen zu finden und zu fördern?
Das Ziel ist es, Ideen hervorzuholen, die die Welt nachhaltiger gestalten wollen.

Und wie funktioniert dieser Wettbewerb?

Es gibt drei Phasen (https://www.science4life.de/energycup/): Die Konzeptphase geht bis Mitte Januar, und in der letzten Phase stellen die Teilnehmenden einen vollständigen, professionellen Businessplan auf. Die Ideenphase endete am Freitag, 18. Oktober. 

Man kann eigentlich immer einsteigen in den Wettbewerb – und solange die Teilnehmenden noch keine Firma gegründet haben, können sie so oft wie sie wollen daran teilnehmen. Außer, sie haben gewonnen. Dann dürfen sie in dieser Phase nicht mehr mitmachen.

Wer kann überhaupt daran teilnehmen?

Der Wettbewerb ist bundesweit ausgeschrieben. Es gibt auch immer wieder Teams aus der Schweiz oder Österreich, die mitmachen. Der Fokus liegt auf dem deutschsprachigen Raum. Die Teilnehmenden müssen aber nicht unbedingt alles in deutscher Sprache einreichen.

Und Sie suchen noch Teilnehmer?

Wir suchen immer Teilnehmer, und man kann sich auch noch bewerben unter https://www.science4life.de/. Die hessischen Teams unterstützen wir, also die LandesEnergieAgentur, zusätzlich. Jeder, der möchte, kann sich gerne bei uns melden und mit uns die nächsten Schritte besprechen.

Aus welchen Themenbereichen sollten die Ideen kommen? Was sind die Voraussetzungen?

Im Prinzip kann jeder teilnehmen. Wir legen einen Fokus darauf, dass Technologie eine Rolle spielt und die Projekte Umweltthemen behandeln. Im Handelsregister darf man maximal ein Jahr aufgeführt sein, um daran teilnehmen zu dürfen.

Interessierte können eine dreiseitige Ideenskizze bei „Science4Life“ einreichen. Darin geht es um die Fragen: Was ist das für ein Projekt? Wie ist das Team aufgestellt? Wie ordnet sich die eigene Idee im bestehenden Markt ein?

Was erhalten die Gewinner des „Energy Cups“?

Die Gewinner der Ideenphase erhalten 500 Euro, die Gewinner der Konzeptphase bekommen jeweils 1.000 Euro. Bei der dritten Stufe sind es 10.000 Euro, wenn man gewinnt. Die zweitplatzierte Idee erhält 5.000 Euro, der dritte Platz ist mit 2.500 Euro dotiert.
Die besten Teams nehmen außerdem an einem Workshop teil vor der Award-Zeremonie, der auf die individuellen Problemstellungen eingeht und wie man diese lösen kann.

„Science4Life“ ein sehr großes Netzwerk aus über 250 Unternehmen, die sich dort einbringen, sowie über 300 Experten. Es gibt einige Teams, die sich auf diesem Weg ihre Finanzierung eingeholt haben.

Welches Projekt hat vergangenes Jahr gewonnen?

Vergangenes Jahr hat „KOENA tec“ gewonnen. Das Projekt hat eine Hardware entwickelt, zum Beispiel für Kaffeemaschinen oder andere standardisierte Elektrogeräte, die dafür geeignet ist, das Stromnetz zu entlasten – also neuartige Energiezwischenspeicherlösungen. KOENA Tech hat dazu bereits ein Pilotprojekt gestartet.
 
Das Gespräch führte Till Frommann.

30. September 2019

SET Award 2020: Aufruf zur Teilnahme für Vorreiter der Energiewende

SET-Initiative lädt innovative Start-ups aus aller Welt ein, ihre Geschäftsideen zu präsentieren

Die internationale Initiative „Start Up Energy Transition“ (SET) hat innovative Gründerunternehmen aus aller Welt aufgerufen, am SET Award 2020 teilzunehmen.

Bewerbungen können bis zum 15. Januar 2020 unter www.startup-energy-transition.com eingereicht werden. In den vergangenen drei Jahren haben insgesamt über 1 300 Start-ups aus 88 Ländern teilgenommen.

Der Wettbewerb ist eine Initiative der Deutschen Energie-Agentur (dena) in Kooperation mit dem World Energy Council (Weltenergierat).

Zur Pressemitteilung

Quelle: dena

28. Mai 2019

Umweltbewusstseinsstudie 2018

Bevölkerung erwartet mehr Umwelt- und Klimaschutz von allen Akteuren

Der Stellenwert von Umwelt- und Klimaschutz ist in der Bevölkerung in den vergangenen Jahren deutlich gewachsen. Das ist ein Ergebnis der Umweltbewusstseinsstudie.

Zur Pressemitteilung

Quelle: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU)

27. März 2019

Startschuss für den Hessischen Gründerpreis 2019

Bewerbungsfrist in Wetzlar eröffnet | Neue Kategorie für Unternehmensnachfolge

Mit dem Hessischen Gründerpreis werden seit 2003 junge Unternehmen ausgezeichnet, die ihren Hauptsitz in Hessen haben, nicht länger als fünf Jahre am Markt sind und deren Gründerinnen und Gründer zur Finanzierung ihres Lebensunterhaltes nicht mehr auf staatliche Mittel angewiesen sind.

Der Hessische Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir hat erneut die Schirmherrschaft für den Hessischen Gründerpreis übernommen und wird ihn auch am 1. November 2019 verleihen.
In diesen vier Kategorien wird der Hessische Gründerpreis verliehen:
  • Innovative Geschäftsidee
  • Zukunftsfähige Nachfolge
  • Gesellschaftliche Verantwortung
  • Gründung aus der Hochschule
Bewerbungsschluss: 6. Juni 2019.

Zum Hessischen Gründerpreis

Quelle: Hessischer Gründerpeis

1. März 2019

Wettbewerb der Klima-Kommunen „So machen wir's“

Die Mitglieder des Bündnisses „Hessen aktiv: Die Klima-Kommunen“ sind eingeladen, ihre besten Klimaprojekte einzureichen

Die Mitglieder des Bündnisses „Hessen aktiv: Die Klima-Kommunen“ zeichnet ihr herausragendes Engagement für den Klimaschutz und die Anpassung an die Folgen des Klimawandels aus. Nachdem die erste Runde des Wettbewerbs 2017 ein voller Erfolg war, lädt das Hessische Umweltministerium die Charta-Unterzeichner erneut dazu ein ihre besten Klimaprojekte einzureichen – wieder mit der Chance auf Preisgelder in der Höhe von insgesamt 60.000 Euro.
Die Kategorien: „Klimaschutz“ und  „Klimaanpassung“.
Außerdem gibt es für kommunale Bildungsprojekte zu den Themen Klimaschutz und Klimaanpassung die Sonderkategorie „Klimabildung kommunal“.
Die Einreichung von Wettbewerbsbeiträgen ist bis zum 31. März 2019 möglich.

Mehr zum Wettbewerb
Zu den Klima-Kommunen



 

26. November 2018

Science4Life prämiert die besten Geschäftsideen

Die Gewinner des Science4Life „Venture Cup“

Beim Science4Life Venture Cup entstehen aus Ideen Unternehmen. Darum beginnt die erste von drei Phasen des Businessplan-Wettbewerbs mit der Einreichung einer Geschäftsidee aus den Bereichen Life Sciences, Chemie und Energie – insgesamt 81 Teams haben dieses Jahr an der Ideenphase teilgenommen. 

30 Teams wurden zum Workshop nach Frankfurt eingeladen, um gemeinsam mit Experten die Geschäftsidee weiter auszuarbeiten. Die besten fünf Teams wurden mit einem Preisgeld von 500 Euro belohnt – zusätzlich gewannen drei Energie-Start-ups im Rahmen des Energy Awards je 500 Euro.

Die Energy-Award-Preisträger:
BRC Solar GmbH, Walldorf,
Smart Klima – Klimagriff GmbH, Solingen,
und aus Hessen: Erdwärmesondenspeicher, TU Darmstadt.

Alle Preisträger der Ideenphase

Die Bewerbungen für die Konzeptphase laufen bereits, Einsendeschluss ist der 18. Januar 2019.

Zum Wettbewerb
Zu Science4Life

26. November 2018

Energy Efficiency Award 2018 für Fraport und MeteoViva

Fraport AG und MeteoViva GmbH setzen auf Digitalisierung

Zum zwölften Mal in Folge hat die Deutsche Energie-Agentur (dena) auf ihrem Energiewende-Kongress den „Energy Efficiency Award“ für herausragende Energieeffizienzprojekte in privaten und öffentlichen Unternehmen verliehen. Die Auszeichnung steht unter der Schirmherrschaft von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier und ist mit Preisgeldern von insgesamt 30.000 Euro dotiert.
Die Awards in der Kategorie Energieeffizienz: von clever bis digital wurden an den Flughafenbetreiber Fraport und MeteoViva in Frankfurt (Main) verliehen.
Zentraler Baustein des gemeinsamen Energieeffizienzprojektes ist ein digitales Simulationsmodell, welches die Energieflüsse des Gebäudes abbildet. Die Simulation wird zur aktiven Steuerung der Gebäudeleittechnik in der Firmenzentrale genutzt. Auf ihrer Basis wurde der Energiebedarf des Gebäudes und der eingesetzten Technik analysiert, entsprechende Optimierungsstrategien für den Betrieb von Heizung und Kühlung festgelegt und erfolgreich umgesetzt. Das Projekt zeigt, dass durch Digitalisierung auch bei hohen Standards noch Energieeffizienzsteigerungen zu erreichen sind.

Quelle: Deutsche Energie-Agentur dena

20. November 2018

Hessischer Staatspreis für innovative Energielösungen vergeben

Sieben Ideen und Projekte für die Energiewende ausgezeichnet

Der Hessische Staatspreis für innovative Energielösungen ist im Rahmen des Zukunftsforums Energiewende in Kassel in diesem Jahr erstmals verliehen worden. Eine Fachjury hatte die Sieger aus über 60 Einsendungen ausgewählt.
Diese sieben der 16 Finalisten konnten sich über eine Auszeichnung freuen:
 
  • Das Gertrudenstift Baunatal (Kategorie Systemintegration) für seine zahlreichen mit Solaranlagen ausgestatteten und energieeffizienten Gebäude sowie die aktive Einbindung der Bewohnerinnen und Bewohner in das Energiekonzept.
  • Der Frankfurter Energieversorger Süwag (Kategorie Sektorenkopplung) für die Strom- und Wärmeversorgung des Wohngebiets „Am Mainblick“ in Kelsterbach.
  • Die Universität Kassel (Kategorie Energieeffizienz) für den Aufbau eines Kompetenznetzwerks, das den Energieverbrauch deutscher Gas-Druckregelanlagen halbieren will.
  • Die Africa GreenTec AG aus Hainburg (Kategorie Energieerzeugung) für die Entwicklung eines mobilen Solarkraftwerks für Entwicklungsländer.
  • Die Naturspeicher GmbH aus Ulm (Kategorie Energiespeicher) für die Entwicklung eines als Hauswärmespeicher dienenden Teichs.
  • Jan Zimmermann von der TU Darmstadt für das Konzept einer sicheren Datenanalyse für den Stromverbrauch in Privathaushalten (Studierendenpreis).
  • Arne Weyerhäuser aus Butzbach für sein Konzept zur Speicherung von Energie durch die Komprimierung von Federn im Turm von Windenergieanlagen (Schüler- und Schülerinnenpreis).
 
Die Preisträger erhielten jeweils ein Preisgeld von 5.000 Euro, in den beiden Sonderkategorien Schülerinnen und Schüler sowie Studierende jeweils 2.500 Euro.

Der Hessische Staatspreis für innovative Energielösungen ist mit insgesamt 30.000 Euro ausgestattet und wird alle zwei Jahre vergeben. Er richtet sich an Unternehmen, Kommunen, soziale Organisationen, Privatpersonen, Forschungseinrichtungen sowie Schülerinnen und Schüler und Studierende.
Mit der Durchführung des Wettbewerbs ist die Abteilung LandesEnergieAgentur (LEA) der Hessen Agentur beauftragt. Ansprechpartnerin für den Hessischen Staatspreis Energie bei der LEA ist Lisa Körner.

Foto: Nina Skripietz

5. November 2018

Herbst-Umfrage zur Akzeptanz der Windenergie an Land

Bundesregierung soll die Energiewende stärker vorantreiben

Die Ergebnisse der vierten, bundesweit repräsentativen Akzeptanz-Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag der FA Wind zeigen eine breite Akzeptanz für die Nutzung und den Ausbau der Windenergie an Land in der Bevölkerung (80 Prozent). Diese bewegte sich in den vergangenen Jahren auf konstant hohem Niveau – sowohl allgemein, als auch vor Ort.
Darüber hinaus zeigt die Umfrage: Mehr als zwei Drittel der Bevölkerung (68 Prozent) machen sich Sorgen über die zukünftigen Auswirkungen des Klimawandels in ihrer Region. Ein noch größerer Teil der Befragten (74 Prozent) fordert, dass sich die Bundesregierung in Zukunft stärker als bisher für die Umsetzung der Energiewende einsetzt. Dabei unterstützen 82 Prozent der Befragten einen Windenergieausbau in der gesamten Bundesrepublik, zu dem alle Bundesländer im Rahmen ihrer Möglichkeiten einen relevanten Beitrag leisten. Weitere Fragen fokussierten unter anderem auf finanzielle Beteiligungsmöglichkeiten, die Informiertheit zu Windenergiethemen und gewünschte Informationsangebote bei Projekten vor Ort.
Grafiken und eine textliche Darstellung der Ergebnisse finden sich in der ausführlichen Analyse.

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Quelle: Fachagentur Windenergie an Land e. V., Berlin

VERANSTALTUNGS­KALENDER

01.09.2020

Beginn: Zertifikatsprogramm „Systemisches Innovationsmanagement Energie“: Berufsbegleitende Weiterbildung mit 5 Präsenz-Wochenenden in Kassel

Ab September 2020 bietet das House of Energy zusammen mit der Universität Kassel ein neues Zertifikatsprogramm als berufsbegleitende Weiterbildung an. Interessierte können sich jetzt schon unverbindlich für die Infoveranstaltung vormerken lassen. mehr >


Mai 2020

MODIMIDOFRSASO

Juni 2020

MODIMIDOFRSASO

Juli 2020

MODIMIDOFRSASO

August 2020

MODIMIDOFRSASO

September 2020

MODIMIDOFRSASO

Oktober 2020

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November 2020

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Dezember 2020

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Januar 2021

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Februar 2021

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März 2021

MODIMIDOFRSASO

April 2021

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ALLE VERANSTAL­TUNGEN

Presse

Bauträger Horn realisiert gemeinsam mit Energiedienstleister Süwag das energieeffiziente Neubaugebiet „An der Ölmühle“ in Hattersheim

Energie-Contracting als Erfolgsmodell für Klimaschutz in Hessen

Im Februar 2019 stellte die Süwag Grüne Energie und Wasser AG & Co. KG im Auftrag des Bauträgers Projektverwaltungsgesellschaft Horn 2 mbH & Co. KG in Hattersheim am Hessendamm die Transformatorstation mit zwei mal 800 kVA auf dem Gelände des Neubauprojekts „An der Ölmühle“ auf. Ein gutes Jahr später strahlen nun auf den Dächern die Module von sechs Photovoltaikanlagen mit insgesamt 150 kWp in der Sonne. Sie werden nach der Inbetriebnahme Sonnenenergie „einfangen“ und dann gemeinsam mit zwei zentralen Blockheizkraftwerken für die Bewohner von 30 Mehrfamilienhäusern Strom und Wärme liefern. Der Bauträger Horn hat den Energiedienstleister Süwag mit der Planung und der Umsetzung des komplexen Energiekonzepts sowie dem Betrieb der Infrastruktur von insgesamt 363 Wohneinheiten beauftragt. Dazu zählt das Strom- und Nahwärmenetz wie auch die Warmwasserversorgung für alle Haushalte.

Heraeus und SEGULA Technologies stärken als neue Mitglieder die Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Initiative Hessen

Ziel: Die Etablierung der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie

Mit dem international agierenden Technologiekonzern Heraeus aus Hanau und dem ebenfalls international ausgerichteten Ingenieursdienstleister SEGULA Technologies aus Rüsselsheim am Main erhält die Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Initiative Hessen e.V. (H2BZ-Inititiave Hessen) gleich zwei hessische "Schwergewichte" als neue Mitglieder. Die H2BZ-Initiative Hessen ist das Kompetenznetzwerk in Hessen, das sich die Etablierung der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie als Ziel gesetzt hat.

Angehende Fachkräfte aus Fulda informieren sich über Elektromobilität mit Wasserstoff

Exkursion zu hessischen Brennstoffzellenpionieren

18 Berufsschüler und Studierende der Ferdinand-Braun-Schule in Fulda haben am 2. März auf einer Exkursion im Rhein-Main-Gebiet die praktischen Aspekte der umweltfreundlichen Mobilität mit Brennstoffzellenbussen erkundet. Nach einer Besichtigung des Industrieparks Höchst, auf dessen Gelände der Wasserstoff für die Brennstoffzellenbusse produziert wird, informierten sich die angehenden Fachkräfte in der Werkstatt des Omnibusbetriebs Winzenhöler in Groß-Zimmern über die Besonderheiten von Wasserstoffbussen. Hierbei standen die Themen Wartung und Reparatur der Hochvolt- und Brennstoffzellenkomponenten im Mittelpunkt. Organisiert wurde die Exkursion von der Geschäftsstelle der Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Initiative Hessen e.V. bei der LandesEnergieAgentur Hessen GmbH (LEA).

Pressemeldung vom 05. März 2020

Hessischer Staatspreis ausgeschrieben: 32.500 Euro für innovative Energiekonzepte


Für innovative Konzepte zur Erzeugung, Speicherung, Verteilung und Nutzung von Energie setzt das Hessische Wirtschaftsministerium 32.500 Euro aus. Der hessische Staatspreis für innovative Energielösungen wird in diesem Jahr zum zweiten Mal ausgeschrieben, wie Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir am Donnerstag mitteilte: „Hessen will seinen Energiebedarf im Jahr 2050 vollständig aus erneuerbaren Quellen decken. Wir brauchen Innovationen für die Energiewende.“

Pressemeldung vom 21.02.2020

Hessische Mieter sparen Stromkosten mit dem Mieterstrommodell

Mieterstrommodelle produzieren den eigenen Strom in Mehrfamilienhäusern. Mieter können somit Ökostrom direkt beziehen und von langfristig günstigen und stabilen Preisen profitieren. Voraussetzung hierfür ist die Bereitschaft des Vermieters, mit Photovoltaik und Blockheizkraftwerken (BHKW) eigenen Strom günstig zu produzieren und den Mietern anzubieten.

Pressemeldung vom 06. Februar 2020

"Ja" zur Energiewende, aber nicht vor unserer Haustür?

Hessische Schülerinnen und Schüler diskutieren zum Stromnetzausbau

Pressemeldung vom 23. Januar 2020

Brennstoffzellen-Blockheizkraftwerk in Trebur: Effizient, sauber und leise

Ein Brennstoffzellen-Mikro-Blockheizkraftwerk versorgt eine hessische Grundschule in Trebur-Astheim

Pressemeldung vom 14. Januar 2020

Vordenker und Impulsgeber zum Thema Ressourceneffizienz treffen sich in Hessen

Im Fokus steht die Einsparung von Ressourcen, Kosten und CO2-Emissionen in Unternehmen

Pressemeldung vom 19. Dezember 2019

Frankfurt am Main und Fulda erhalten je 300.000 Euro zur Entwicklung von Wasserstoff-Projekten

Gleich zwei hessische Regionen werden HyExperts-Regionen der BMVI-Initiative „HyLand – Wasserstoffregionen in Deutschland“

Pressemeldung vom 29. November 2019

Hessischer Gemeinschaftsstand auf Branchenmesse Hypermotion in Frankfurt

Pressemeldung vom 25. November 2019

Hessen unterstützt Stadt Frankfurt bei Anschaffung von Elektrobussen mit 2,8 Millionen Euro

„Der Verkehr muss klimaneutral und die Luft in unseren Städten sauberer werden“, sagt Wirtschafts- und Verkehrsminister Tarek Al-Wazir

Pressemeldung vom 8. November 2019

Was Energieberater wissen und leisten

Wärmepumpen, Brennstoffzellenheizung, Lüftungskonzept – und im Fokus der Mensch

Pressemeldung vom 30. Oktober 2019

Hessische Logistikbranche und ÖPNV setzen auf Wasserstoff

Über 260 Teilnehmer beim 18. Brennstoffzellenforum Hessen 2019, Motto: „Schwere Nutz- und Transportfahrzeuge mit Brennstoffzelle“

Pressemeldung vom 24. Oktober 2019

Mieterstromprojekte als hessische Erfolgsgeschichte

Hessen zeigt Good-Practice-Beispiele zum Mieterstromgesetz

Pressemeldung vom 18. Oktober 2019

Contracting-Tag befasst sich mit Energiedienstleistungen im Strom- und Wärmebereich

Wie können Kommunen und Unternehmen Energie sparen, ohne zu investieren?

Pressemeldung vom 2. Oktober 2019

Wasserstoff ist als Energiespeicher unverzichtbar

​Daher beschäftigen sich viele Betreiber vieler sogenannter Ü20-Anlagen mit der Frage, wie die Zukunft dieser Anlagen aussehen könnte.

Pressemeldung vom 20. August 2019

Wasserstoff in der Logistik für einen zukunftsfähigen und nachhaltigen Warentransport

Brennstoffzellenforum Hessen am 24. Oktober 2019 in Stockstadt

Pressemeldung vom 14. August 2019

Hessische Unternehmen und Kommunen zeigen hohes Interesse an oberflächennaher Geothermie

Veranstaltung des hessischen Wirtschaftsministeriums und der Hessischen LandesEnergieAgentur (LEA)

Pressemeldung vom 17. Juli 2019

Viele Wachstumsbeschleuniger für Start-ups in Hessen

Effektive Starthilfe für Start-up-Unternehmen: Bei der Gründung eines Start-ups helfen Akzeleratoren und Inkubatoren, ein Jungunternehmen schneller wachsen zu lassen

Pressemeldung vom 9. Juli 2019

Gute Aussichten für Mieterstrommodelle in Hessen

Nach einem positiven Rückblick auf das erste Halbjahr 2019 geht die hessische Mieterstromkampagne in die zweite Runde

Pressemeldung vom 8. Juli 2019

Erstes Taxiunternehmen in Hessen nutzt Brennstoffzellen-Fahrzeuge

Das 2014 gegründete Unternehmen „ECT Eco Taxi Deutschland GmbH“ setzt umweltfreundliche Fahrzeuge für den Taxibetrieb in Wiesbaden ein

Pressemeldung vom 16. Mai 2019

Hessen startet Beratungsprogramm für Brennstoffzellenheizungen

Viele Ein- und Mehrfamilienhäuser sowie gewerblich genutzte Gebäude eignen sich für den Einbau einer Brennstoffzellenheizung. Sie erzeugt Strom und Wärme gleichzeitig.

Pressemeldung vom 7. Mai 2019

Roadshow macht Elektrobusse erfahrbar

CO2-Ausstoß vermeiden und Luftbelastung mit Stickoxiden sowie Feinstaub reduzieren

Pressemeldung vom 30. April 2019

Mieterstrommodelle senken Kosten und unterstützen die Energiewende in Hessen

Mit der hessischen Mieterstromkampagne wird der Ausbau von Photovoltaikflächen (PV) und Blockheizkraftwerken (BHKW) in Wohnhäusern und Quartieren fokussiert

Pressemeldung vom 24. April 2019

Aufbau einer systemischen Wasserstoffwirtschaft im Rhein-Main-Gebiet

Überlandwerk Groß-Gerau GmbH, Hochschule RheinMain, Infraserv GmbH & Co. Höchst KG, Mainzer Stadtwerke AG und Kraftwerke Mainz-Wiesbaden AG bilden ein Projektkonsortium mit Begleitung der Hessischen LandesEnergieAgentur (LEA)

Pressemeldung vom 8. April 2019

Mieterbeteiligung an der Energiewende in Hessen

Mieterstrom bietet Mietern gezielt eine Beteiligung an der Energiewende in Hessen

Pressemeldung vom 29. März 2019

Wegweisende Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie auf der Hannover Messe

Informationsaustausch und Netzwerken unter dem Motto „Wasserstoff – Schlüsselelement zur Sektorenkopplung und Energiespeicherung“

Pressemeldung vom 26. März 2019

Wirtschaftsförderung vergrößert Standflächen auf Hannover Messe

Erhöhte Nachfrage an hessischen Gemeinschaftsständen

Pressemeldung vom 25. März 2019

Vom Start-up zur Börse – an Geld sollte es nicht scheitern

Leitfaden zu Finanzierungsmöglichkeiten für junge Unternehmen in Hessen

Pressemeldung vom 13. März 2019

Auftakt der hessischen Mieterstromkampagne

Neue Geschäftsmodelle und Partnerschaften entwickeln sich, sei es mit lokalen Stadtwerken oder auch Energiedienstleistern

Pressemeldung vom 6. März 2019

Finanzierung erneuerbarer Energien: Hessen sucht Projektpartner

Austausch über Finanzierung erneuerbarer Energien in Hessen im Rahmen des EU-Projekts FIRESPOL

Pressemeldung vom 28. Februar 2019

Netzwerke und Starthilfen für Gründer und Start-ups

13. Start-up-Messe AUFSCHWUNG – Hessen Trade & Invest GmbH offizieller Partner

Pressemeldung vom 26. Februar 2019

Vier weitere Brennstoffzellenbusse für den Industriepark Höchst

Vier Brennstoffzellenbusse für den Werksverkehr im Industriepark Höchst

Pressemeldung vom 19. Februar 2019

E-Mobilität mit Wasserstoff im Rhein-Main-Gebiet

Die Vorzüge der Wasserstoff-Elektromobilität „erfahren“

Pressemeldung vom 18. Februar 2019

Die HESA informiert: Wärmebrücken Teil 2 – Verringerung von Wärmeverlusten

Wärmebrücken Teil 1 – siehe 11. Februar 2019

Pressemeldung vom 11. Februar 2019

Die HESA informiert: Wärmebrücken Teil 1 – Schwachstellen am Gebäude

Wärmebrücken Teil 1 – siehe 18. Februar 2019

Pressemeldung vom 4. Februar 2019

Die HESA informiert: Das Passivhaus – Effizienz und Behaglichkeit

Passivhaus – Wärmeverluste auf ein Mindestmaß reduzieren

Jobs

Hessen sucht Talente wie Sie! Die HA Hessen Agentur GmbH bündelt alle nichtmonetären Aktivitäten der hessischen Wirtschaftsförderung. Sie bildet eine der zentralen organisatorischen Säulen der Wirtschaftsförderung der hessischen Landesregierung.

Das Land Hessen hat sich zum Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2050 klimaneutral zu sein und seine Energie komplett aus erneuerbaren Ressourcen zu gewinnen. Die Hessische LandesEnergieAgentur (LEA) ist als Abteilung der landeseigenen HA Hessen Agentur GmbH die zentrale Ansprechpartnerin bei allen Fragen rund um Energiewende und Klimaschutz in Hessen.

Wir bieten Kommunen, gesellschaftlichen Organisationen, Unternehmen sowie Bürgerinnen und Bürgern Unterstützung aus einer Hand: sei es bei Fragen zu Sanierung, zu Energieeffizienz, zu Elektromobilität oder zur Verfügbarkeit von Fördermitteln. Unser Motto lautet: Aktivieren. Koordinieren. Umsetzen.

26. März 2020

Projektmanager/in Sanierungs- und Energieberatung im Wohnquartier (m/w/d)

Zur Stellenausschreibung

Aufgabenbereich:

 • Projektmanagement für die aufsuchende Sanierungs- und Energie(impuls-)beratung im Wohnquartier
• Gestaltung der Zusammenarbeit mit Kommunen, Energieberatern, Dienstleistern und weiteren Stakeholdern
• Management der Qualität der Energie(impuls-)beratung für Hausbesitzer/innen• Konzeption und verantwortliche Durchführung von Kampagnen und Veranstaltungen• Angebotseinholung und Auftragsvergabe an Dienstleister• Berichterstattung, Evaluierungen und Dokumentation

Voraussetzungen:

• Abgeschlossenes Studium mit Schwerpunkt im Bereich energieeffizientes Bauen und Sanieren, Stadt- und Raumplanung oder vergleichbare Qualifikation
• Fachliche Kenntnisse und berufliche Erfahrungen bei der energieeffizienten Sanierung von Wohngebäuden und der Umsetzung im Quartier; Kenntnisse gemäß DIN 18599 sowie Zertifizierung als Energieberater/in erwünscht• Langjährige Erfahrungen in der Steuerung und dem Management von Multi-Akteur-Projekten vorzugsweise im Bereich der Stadt- und Quartiersentwicklung
• Gute motivierende Moderations- und Präsentationskompetenz
• Hervorragende mündliche und schriftliche Ausdrucksfähigkeit• Strukturierte, präzise und selbständige Arbeitsweise• Teamfähigkeit

Wir bieten:

• Maßgebliche Gestaltung einer zentralen Aufgabe bei der Wärmewende in Hessen
• Anspruchsvolles und abwechslungsreiches Aufgabenspektrum
• Engagierte Kolleginnen und Kollegen, die sich mit ihrer Aufgabe identifizieren• Flexible und geregelte Arbeitszeiten• Attraktive Versorgungsleistungen

Die Stelle ist in Vollzeit zunächst befristet für den Zeitraum von 24 Monaten eingerichtet. Der Einsatzort ist Wiesbaden.Die Eingruppierung erfolgt, entsprechend Qualifikation und Erfahrung, in die Entgeltgruppe 12/13 der Anlage 1B zum TV-H in ihrer jeweils gültigen Fassung

Ihre vollständigen und aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen senden Sie bitte per Email (als PDF-Datei) unter der Kennziffer „Ref_10_PM_Sanierungs_und Energieberatung im Wohnquartier“ an bewerbungenhr@hessen-agentur.de oder schriftlich bitte mit frankiertem Rückumschlag an

LandesEnergieAgentur Hessen GmbH
Human Resources / Verwaltung
Konradinerallee 965189 Wiesbaden

Besuchen Sie unsere Jobbörse unter www.lea-hessen.de oder www.hessen-agentur.de

15.Februar 2020

Mitarbeiter/in Themenfeld Energie (m/w/d)

Zur Stellenausschreibung

Aufgabenbereich:
• Unterstützung des Projektmanagements im Themenfeld Energie
• Übernahme von Projektmanagementaufgaben auf Weisung
• Telefonische Beratung von Bürgerinnen und Bürgern und Organisationen
• Organisation und inhaltliche Mitgestaltung von Veranstaltungen
• Angebotseinholung und Auftragsvergabe an Dienstleister
• Redaktionelle Überarbeitung von Texten, Verfassen von Protokollen
• Zuarbeit für die Berichterstattung über Leistungen des Themenfeldes

Voraussetzungen:
• Abgeschlossene Berufsausbildung oder Studium bzw. vergleichbare Qualifikation im Bereich Verwaltung, BWL
• Mehrjährige Berufserfahrung und fachliche Kenntnisse im Bereich Erneuerbare Energien und Energieeffizienz von Vorteil
• Erfahrungen in der Projektarbeit, der Organisation von Veranstaltungen und der Abwicklung von Verwaltungsaufgaben
• Erfahrung in telefonischem Kundenkontakt und Beratung
• Hervorragende mündliche und schriftliche Ausdrucksfähigkeit
• Strukturierte, präzise und selbständige Arbeitsweise sowie Teamfähigkeit
• Bereitschaft zur persönlichen Weiterentwicklung

Wir bieten:
• Mitwirkung beim Aufbau LEA
• Anspruchsvolles und abwechslungsreiches Aufgabenspektrum
• Engagierte Kolleginnen und Kollegen, die sich mit ihrer Aufgabe identifizieren
• Flexible und geregelte Arbeitszeiten
• Attraktive Versorgungsleistungen

Die Stelle ist in Vollzeit zunächst befristet für 24 Monate eingerichtet. Die Eingruppierung erfolgt, entsprechend Qualifikation und Erfahrung, in die Entgeltgruppen 10/11 der Anlage 1B zum TV-H in ihrer jeweils gültigen Fassung. Ihre vollständigen und aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen senden Sie bitte per Email (als PDF-Datei) unter der Kennziffer „Ref_05_MA_Themenfeld_Energie“ an bewerbungenhr@hessen-agentur.de oder schriftlich bitte mit frankiertem Rückumschlag an

LandesEnergieAgentur Hessen GmbH
z.Hd.Human Resources / Verwaltung
Konradinerallee 9
65189 Wiesbaden

Besuchen Sie unsere Jobbörse unter www.lea-hessen.de oder www.hessen-agentur.de

15. Februar 2020

Praktikant/in (m/w/d) für mindestens 2 Monate bei der LandesEnergieAgentur Hessen

Zur Stellenausschreibung

Das Praktikum muss im Rahmen eines Studiums oder eines Ausbildungsgangs als Pflichtpraktikum vorgesehen sein.

Voraussetzungen:
• Interesse an inhaltlichen und organisatorischen Aufgabenstellungen im Bereich Erneuerbare Energien, Energieeffizienz und Klimaschutz
• Bereitschaft zur weitgehend selbstständigen Bearbeitung von Projekten
• Fachwissen und Interesse im Bereich Energie & Klimaschutz, ggf. Stadt- und Raumplanung Verbindung zu einem fachbezogenen Studium, z B. Fachrichtung Klimaschutz und -anpassung, Regenerative Energien, Energieeffizienz, Energie- und Umwelttechnik, Wirtschaftsingenieurwesen oder Geographie
• Sicherer Umgang mit MS-Word, Powerpoint, Excel
• Vorzugsweise gute Softwarekenntnisse im Bereich GIS
• Zuverlässige, strukturierte Arbeitsweise und ein hohes Maß an Organisationstalent
• Aufgeschlossenheit, Team- und Kommunikationsfähigkeit, Engagement
• Sicheres Auftreten und guten schriftlichen und mündlichen Ausdruck

Der Einsatz ist über den genannten Aufgabenschwerpunkten hinaus in verschiedenen Projekten der Abteilung möglich und richtet sich auch nach aktuellem Bedarf und persönlichen Voraussetzungen. Es wird ein Fahrt- oder Mietkostenzuschuss gewährt. Der Einsatzort ist Wiesbaden. Ihre Bewerbungsunterlagen incl. der Angabe des gewünschten Praktikumszeitraumes richten Sie bitte unter der Kennzahl „Ref_234_Praktika_LEA“ baldmöglichst elektronisch an bewerbungenhr@hessenagentur.de oder schriftlich an

HA Hessen Agentur GmbH
Human Resources und Verwaltung
Konradinerallee 9
65189 Wiesbaden
Tel (0611) 95017- 8474