Nahaufnahme eines Stiftes und Papieres auf dem Punkte abgehakt wurden
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Mieterstrom: Gute Gründe

Gute Gründe für Mieterstrom

Als Mieterstrom wird Strom bezeichnet, der in Solaranlagen (Photovoltaik) auf dem Dach oder durch ein Blockheizkraftwerk (BHKW) im Keller oder in Nebengebäuden erzeugt und ohne Netzdurchleitung an Mieterinnen und Mieter geliefert wird.

Der von den Mieterinnen und Mietern nicht verbrauchte Strom wird ins Netz der allgemeinen Versorgung eingespeist. Bei einem erhöhten Strombedarf wird im Gegenzug Strom aus dem Netz genutzt. Mieterinnen und Mieter erhalten einen günstigen, stabilen Preis für alle Stromarten inklusive Versorgungssicherheit.

Alle Vorteile auf einen Blick

autark

stabil

günstig

  • Direkte Beteiligung der Mieterinnen und Mieter an der Energiewende
  • Günstige, langfristig stabile Strompreise für Mieterinnen und Mieter
  • Freie Wahl des Energieanbieters
  • Aufwertung und Steigerung der Attraktivität der Immobilie
  • Zusätzliche Erträge für PV-Anlagen- und BHKW-Betreiber durch Förderung
  • Neue Geschäftsfelder für Energieversorger und Dienstleister

Anders als beim Strombezug aus dem Netz entfallen beim Mieterstrom Netzentgelte, netzseitige Umlagen, Stromsteuer und Konzessionsabgaben. Zusätzlich gibt es eine Förderung für jede Kilowattstunde Mieterstrom – den sogenannten Mieterstromzuschlag für den Anlagenbetreiber. Vermieterinnen und Vermieter profitieren von der Bereitstellung von Flächen. Auf diese Weise rechnet sich das Mieterstrommodell für Mietende, Vermietende und die Energiewirtschaft.

Mieterstrom ist ein Baustein der Energiewende in Hessen.

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Patrick Eichelmann

Patrick Eichelmann