Klimaschutz und Klimaanpassung Übersicht für Eigenheimbesitzende

Maßnahmen zum Klimaschutz

Illustration einer Wärmepumpe

WÄRMEPUMPEN

Nutzt Umweltwärme aus Luft, Erde oder Wasser zur Heizungs- und Warmwasserbereitung. Reduziert den CO2-Ausstoß erheblich, bei gleichzeitig hoher Energieeffizienz.

Illustration einer Photovoltaikanlage

PHOTOVOLTAIK-ANLAGE

    Wandelt Sonnenlicht in Strom um – direkt auf dem eigenen Dach. Sorgt für weniger Abhängigkeit vom Strommarkt und senkt Energiekosten. Überschüsse können ins Netz eingespeist oder gespeichert werden.

    Illustration einer Gebäudedämmung

    GEBÄUDEDÄMMUNG

      Eine fachgerechte Dämmung kann den Wärmeverlust eines Hauses substanziell reduzieren, abhängig von Bauteil und Ausgangszustand können Wärmeverluste um bis zu 80 % verringert werden. Damit sinkt der Heizenergiebedarf erheblich, was Einsparungen zwischen 20 bis 50 % der Heizkosten ermöglicht.

      Illustration einer Armatur

      AMATUREN UND SANITÄRANLAGEN

        Moderne Armaturen mit Durchflussbegrenzern oder Spartasten senken den Wasserverbrauch deutlich – ohne spürbaren Komfortverlust. Dadurch werden Ressourcen geschont, Betriebskosten gesenkt und der Energiebedarf für Warmwasser reduziert.

        Illustration einer Solarthermieanlage

        SOLARTHERMIE-ANLAGE

          Wandelt Sonnenlicht direkt in Wärmen für Warmwasser und/oder zur Heizungsunterstützung um.

          Illustration eines Hydraulischen Abgleichs

          HYDRAULISCHER ABGLEICH

            Beim hydraulischen Abgleich werden Heizkörper und Heizungsrohre so eingestellt, dass jeder Raum genau die benötigte Wärmemenge erhält. Das erhöht die Effizienz der Heizung, verbessert den Wohnkomfort und spart bis zu 10 bis 15 % Heizenergie.

            Illustration eines Fenstertauschs

            FENSTERAUSTAUSCH

            Einerseits verringern moderne Fenster mit Dreifachverglasung sowie einer modernen Rahmenkonstruktion erheblich die Wärmeverluste, auf der anderen Seite können Wärmegewinne durch Sonnenenergie gesteigert werden.

            Illustration einer kontrollierten Wohnraumlüftung

            KONTROLLIERTE WOHNRAUMLÜFTUNG

            Wärmerückgewinnung durch einen Wärmetauscher sorgt für kontinuierliche Frischluft, ganz ohne manuelles Lüften und Wärmeverluste. Je nach Anlagentyp können dabei bis zu 90 % der Wärme aus der Abluft zurückgewonnen werden – und zugleich wird wirksam vor Schimmelbildung geschützt.

            WEITERFÜHRENDE INFORMATIONEN


            Maßnahmen zur Klimaanpassung

            Illustration einer Dachbegrünung

            BEGRÜNUNG

            Begrünungen – sei es als Fassaden- oder Dachbegrünung, Bäume, Sträucher oder Blühwiesen – kühlen durch Verdunstung, verhindern Aufheizung durch Verschattung, verbessern die Luftqualität, fördern die
            Biodiversität und speichern CO2.

            Illustration von Verschattungselementen

            VERSCHATTUNGSELEMENTE UND OBERFLÄCHENGESTALTUNG

              Schattenelemente wie Sonnensegel, Pergolen, Außenjalousien oder Loggien senken die Hitzebelastung im Außenbereich und am Gebäude, wodurch Kühlenergie durch technische Lösungen gespart wird. Zusätzlich helfen helle Oberflächen (z. B. Rasengittersteine, helle Dächer oder Bodenbeläge) dabei, die Wärmeaufnahme zu reduzieren.

              Illustration einer Regenwasser- und Grauwassernutzungsanlage

              REGENWASSER- UND GRAUWASSERNUTZUNG

              Regenwassermanagement durch Entsiegelung, Versickerung, Rückhaltung oder Nutzung (z. B. in Zisternen, Teichen oder Versickerungsflächen) fördert die Pflanzenversorgung, entlastet die Kanalisation und schont Ressourcen. Auch im Haus kann Regenwasser (z. B. für Toiletten) sowie aufbereitetes Grauwasser (z. B. aus Duschen) zur Ressourcenschonung beitragen. 

              Illustration einer Schutzanlage vor Starkregen und Hochwasser

              SCHUTZ VOR STARKREGEN UND HOCHWASSER

              Technische und bauliche Maßnahmen wie Rückstauklappen, erhöhte und wasserdichte Kellerfenster, Lichtschächte oder Regenwasserrückhalt schützen vor Überschwemmungen durch Starkregen und Hochwasser.

              Illustration einer Belüftungsanlage

              BELÜFTUNG

              Technische Lösungen wie Ventilatoren oder Klimaanlagen verbessern bei Hitze das Raumklima, verbrauchen jedoch Energie. Eine Alternative bietet das Öffnen der Fenster über Nacht, das gezielt zur natürlichen Kühlung genutzt werden kann.