Freiflächen Solarfeld mit Windenergie im Hintergrund auf Hügeln und Wald im Hintergrund
© HMLU

BEEKOMM

BESCHLEUNIGUNG DES AUSBAUS VON ERNEUERBAREN ENERGIEN IN KOMMUNEN

Wir unterstützen Kommunen beim Ausbau erneuerbarer Energien

BEEKOMM ist ein bundesweites Verbundprojekt zur Förderung des Ausbaus erneuerbarer Energien in Kommunen. Ziel ist es, Städte, Gemeinden und Landkreise dabei zu unterstützen, den Ausbau von Windenergie und Freiflächen-Photovoltaik fachlich-planerisch zu steuern und kommunikativ zu begleiten.

Warum gibt es BEEKOMM?

Viele Kommunen stehen beim Ausbau erneuerbarer Energien vor vielschichtigen Herausforderungen: Begrenzte personelle Ressourcen, komplexe Zusammenhänge und Akteurskonstellationen sowie Konflikte vor Ort können Energiewende-Projekte verzögern oder an der Kommune vorbeilaufen lassen. Diese Herausforderungen möchte das Projekt adressieren.

BEEKOMM steht für „Beschleunigung des Ausbaus von erneuerbaren Energien in Kommunen“ und unterstützt Städte, Gemeinden und Landkreise dabei, Erneuerbare-Energien-Projekte aktiv zu steuern und unter Beteiligung der Bürgerschaft umzusetzen.

Gefördert wird BEEKOMM vom Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative unter dem Förderkennzeichen 67KEA0001C. Das Projekt startete am 1. Mai 2026 und läuft bis Ende April 2030.

Was bietet das Projekt?

BEEKOMM entwickelt praxisnahe Unterstützungsangebote für Kommunen in Hessen und ganz Deutschland. Ziel ist es, den Ausbau erneuerbarer Energien vor Ort strukturierter und konfliktärmer zu gestalten

Das Angebot umfasst:

  • Fachlicher Wissenstransfer beim Ausbau von Windenergie und Freiflächen-Photovoltaik
  • organisatorische Begleitung kommunaler Prozesse
  • kommunikative Hilfestellung bei Information, Dialog und Beteiligung
  • die Entwicklung gemeinsamer Materialien und Informationen in Form eines Schulungs-Baukasten für kommunale Akteure
  • die aufsuchende Begleitung von Kommunen in Kooperation mit regionalen Partnern
  • Netzwerkaufbau
  • Etablierung von kommunalen Ansprechpersonen in Hessen

Was möchte BEEKOMM erreichen?

Bei Windenergie- und Freiflächen-Photovoltaik-Projekten kommt es auf strukturierte Prozesse und eine umfassende Beteiligung an.

Die Kommune selbst spielt hierbei eine entscheidende Rolle. Sie kann über verschiedene Hebel den Erfolg der lokalen Energiewende maßgeblich mitgestalten. Dabei geht es um strategische Leitplanken, aber auch Planungs- und Prozessfragen.

Parallel dazu bedarf es kommunikativer Maßnahmen, beispielsweise in Form von Informations- oder Dialogveranstaltungen, um die Bürgerinnen und Bürger einzubinden.

BEEKOMM erweitert die bereits etablierten Beratungsleistungen der LEA zu kommunalen Stromprojekten in Hessen und steht dabei auch in enger Zusammenarbeit mit den Regionalstellen der LEA Hessen. Nicht zuletzt über die Landkreisebene kann BEEKOMM noch breiter das komplexe Fachwissen im Bereich der Erneuerbaren Energien in die hessischen Kommunen tragen. Damit stärkt das Projekt den Ansatz der LEA Hessen, Kommunen in ihrer Steuerungsrolle zu fördern, lokale Akteure zu vernetzen und Bürgerinnen und Bürger zu beteiligen. Das übergreifende Ziel liegt darin, den Mehrwert für die Region auf allen Ebenen zu erhöhen und dadurch die lokale Akzeptanz zu festigen.

Die Leistungen von BEEKOMM richten sich an Kommunal- und Landkreisverwaltungen sowie kommunale Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger. Aber auch weitere regionale Akteure sollen adressiert werden.

Wer steht hinter BEEKOMM?

Im Projekt BEEKOMM arbeiten erstmals mehrere Landesenergieagenturen eng zusammen. Ziel des Verbunds ist es, Erfahrungen zu bündeln, voneinander zu lernen und gemeinsam effektive Unterstützungsangebote für Kommunen zu entwickeln.

Beteiligte Partner sind:

  • KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg GmbH (KEA-BW), Verbundkoordination
  • LEA LandesEnergieAgentur Hessen GmbH (LEA Hessen)
  • Landesenergie- und Klimaschutzagentur Mecklenburg-Vorpommern GmbH (LEKA MV)
  • Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen GmbH (KEAN)
  • NRW.Energy4Climate GmbH
  • IZES gGmbH im Saarland
  • Sächsische Energieagentur – SAENA GmbH
  • Thüringer Energie- und GreenTech-Agentur GmbH (ThEGA).
Logos BMUKN und NKI gefoerdert
Kommunikation zum offiziellen Start des Projekts Hier geht's zur Pressemitteilung

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