Menschen an einem Konferenztisch
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Mit Strategie handeln.Potenziale nutzen.

Raus aus der Salamitaktik – rein ins Gesamtkonzept.

Energie ist Daseinsvorsorge. Kommunen tragen Verantwortung dafür, ihre Bürgerinnen und Bürger zuverlässig und zu sozialverträglichen Preisen mit Energie zu versorgen. Der wichtigste Hebel dafür liegt oft direkt vor der eigenen Haustür: die eigenen Flächen.

Strom und Wärme getrennt planen, jede Fläche einzeln verhandeln, jeden Projektierer isoliert beurteilen – das ist der Status quo in den meisten Kommunen. Das Ergebnis: keine Verhandlungsmacht, keine tragfähige Finanzierungsstrategie, kein Gesamtkonzept.

Die Lösung: eigene Ziele definieren und Projekte zusammendenken, statt sie einzeln abzuhandeln. Wie das gelingt, zeigen die Beispiele anderer Kommunen in diesem Kompass.

Die Gestaltungsmöglichkeiten sind da, wenn die Kommune frühzeitig aktiv wird. Wer frühzeitig Flächen sichert, Gespräche führt und Konzepte einfordert, bevor andere die Fakten schaffen, hat echte Hebel. Der Unterschied zwischen Gestalterinnen und Gestaltern und Zuschauerinnen und Zuschauern liegt nicht im Recht – sondern im Timing und im Willen, aktiv zu handeln.

Strategie beginnt mit den richtigen Fragen

  • Wo wollen wir als Kommune hin?
  • Wie können wir die Prozesse steuern?
  • Wie können wir Potenziale zu unserem Vorteil nutzen?
  • Wie können wir die Menschen in der Transformation mitnehmen?

Die drei wichtigsten Hebel

1. Hebel

2. Hebel

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Fläche ist das Gold – Nicht der Projektierer, sondern die Kommune entscheidet über Ob und Wie. Wer Flächen bündelt, hat Macht. In Hessen liegen ~40% der Windvorrangflächen im Landesforst – HessenForst lässt vorbereitete Kommunen Konzeptanforderungen vorab einbringen.Konzept statt Höchstpacht – Nicht die höchste Pacht zählt, sondern das beste Gesamtkonzept (Strom+Wärme, günstige Energie, Speicher). Über § 11 BauGB verbindlich festschreibbar.Strom und Wärme zusammen – Sektorenkopplung macht Projekte wirtschaftlich: physisch via netzentgeltbefreite Direktleitung, finanziell via Energiefonds. Wertschöpfung bleibt vor Ort.

So gehen Sie strategisch vor

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1 · Voraussetzungen analysieren

Flächen, Finanzen, politische Stimmungslage und laufende Initiativen erfassen.

2 · Flächenfrage klären

Welche Flächen eignen sich – und welche kann die Kommune realistisch steuern?

3 · Ziele definieren
 

Welche Mehrwerte sollen entstehen – Wärme, günstige Energie für Betriebe, regionale Wertschöpfung?

4 · Rolle bestimmen
 

Moderierend, steuernd, partnerschaftlich oder wirtschaftlich beteiligt?

5 · Partnerinnen und Partner finden
 

Die richtigen Partnerinnen und Partner auswählen – nach Gesamtkonzept, nicht nach höchster Pacht.

6 · Umsetzung starten
 

Stromprojekte, Wärmenetze und Speicher phasenweise umsetzen – jede Phase finanziert die nächste.


Die zentralen Themen auf einen Blick 

Die folgenden fünf Themenbereiche begleiten Sie durch alle strategischen Schritte – von der ersten Flächenfrage über die Rollenfindung bis zur konkreten Umsetzung. Wählen Sie den Bereich, der zu Ihrer aktuellen Situation passt.

  • Strom · Wind · Solar

    Strom strategisch nutzen

    Drei Windräder stehen in einer Naturlandschaft mit grauem Himmel und Regenboden.
    © AdobeStock/Frank Wagner

    Nicht einfach einspeisen – sondern lokal nutzen. Wie die Kommune frühzeitig die richtigen Weichen stellt und den Strom als strategischen Hebel einsetzt.

    Strom strategisch nutzen
  • Wärme · KWP · Sektorenkopplung

    Wärme & Sektorenkopplung

    Stadtansicht in der unteren Rhein Region von Deutschland, Siedlung von Mehrfamilienhäusern aus der Vogelperspektive.
    © iStock, lilly3

    Von der kommunalen Wärmeplanung zur Umsetzung. Strom und Wärme zusammendenken – das ist der erste und wichtigste Schritt der Sektorenkopplung, zu der langfristig auch Industrie und Mobilität gehören.

    Wärme & Sektorenkopplung
  • Flächen · Pooling · Verhandlung

    Flächen als Schlüssel

    Freiflächen-Solaranlage

    Flächen sind der wichtigste Verhandlungshebel – auch ohne kommunale Flächen. Wer früh sichert und bündelt, hat Macht. Wer wartet, verliert sie.

    Flächen als Schlüssel
  • Personal · Kooperation · Partnerinnen und Partner

    Personal & Kooperation

    © Hannah Busing auf unsplash.de

    Interkommunale Zusammenarbeit, Verbundstrukturen und externe Partnerinnen und Partner sind oft der Schlüssel – gerade für kleinere Kommunen mit begrenzten Kapazitäten.

    Personal und Kooperationen
  • Rolle · Beteiligung · Mitsprache

    Rolle der Kommune

    Luftaufnahme einer Kommune im ländlichen Raum
    © Samuel Buscape

    Von der Zustimmenden zur Mitgestalterin. Welche Rolle will und kann die Kommune einnehmen – und mit welchen Partnerinnen und Partnern lässt sich das Ziel erreichen?

    Rolle der Kommune

Weiterführende Materialien

Angebote der LEA Hessen

Wir unterstützen Kommunen bei der strategischen Ausrichtung ihrer Energieprojekte – mit Workshops, Werkstattgesprächen und individueller Beratung, passend zum jeweiligen Stand der Kommune. Kostenfrei und unabhängig.

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