18–29 %

geringere Stromkosten für einen Gewerbebetrieb, der 70 % seines Stroms über eine Direktleitung bezieht (5 GWh im Jahr, Mittelspannung)
Wind- und Solarparks, Wärmenetze und ihre Finanzierung werden meist getrennt geplant. Plant eine Kommune sie zusammen, zahlen Betriebe weniger für Strom und Haushalte weniger für Wärme, und ein größerer Teil der Erlöse bleibt in der Gemeinde. Wie viel, zeigen die Modellrechnungen auf dieser Seite.
Neue Spielräume eröffnet die Direktleitung: ein Kabel vom Wind- oder Solarpark zu Abnehmern vor Ort, über das Strom ohne öffentliches Netz fließt. Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat am 17. September 2026 entschieden, dass an eine Direktleitung weitere Kunden angeschlossen werden können und dass Abnehmer ihren Netzanschluss als Reserve behalten dürfen.
18–29 %

geringere Stromkosten für einen Gewerbebetrieb, der 70 % seines Stroms über eine Direktleitung bezieht (5 GWh im Jahr, Mittelspannung)
3–5 ct/kWh

niedrigerer Wärmepreis, wenn das Wärmenetz Strom aus der Direktleitung nutzt, kommunal finanziert wird und Mittel aus einem Energiefonds erhält (20 GWh Wärme im Jahr)
1,8 statt 0,6 Mio. €

bleiben jährlich in der Gemeinde, wenn sie bei einem Windpark mit vier Anlagen Flächen bündelt, sich beteiligt und den Strom vor Ort verkauft
In den folgenden vier Themenbereichen finden Sie alles rund um Finanzierung, Wirtschaftlichkeit sowie Wertschöpfung und Beteiligung. Wählen Sie den Bereich, der zu Ihrer aktuellen Situation passt.
Kapital · Haushalt · Finanzierung

Wie sich Kommunen, Genossenschaften, Versorger und gemeinsame Gesellschaften finanzieren, welche Förderprogramme es gibt (u. a. das hessische WIBank-Nachrangkapital), und wie ein Bankgespräch heute gelingt.
Förderung · EEG 2027 · Strom

Wie rechnen sich Wind- und Solarprojekte heute, und welche Hebel verbessern das Ergebnis für Ihre Kommune? Sinkende Zuschlagswerte verschieben die Verhandlungsmacht zunehmend zur Kommune.
Wärme · Rechner

Wärmenetze allein tragen sich selten. Im Verbund mit einem Stromprojekt und der richtigen Wärmequelle wird ein stabiler, bezahlbarer Wärmepreis über Jahrzehnte möglich.
Teilhabe · Rollen · Risiko

Von der Pacht bis zur eigenen Gesellschaft: Wie viel Wertschöpfung bei Ihrer Kommune ankommt, hängt von der gewählten Rolle ab – mit jeweils eigenem Aufwand und Risiko. Ein Windrad kann 24.000 €/Jahr bringen oder ein Vielfaches, je nach Weg.
Hessen stellt über den EnergieFonds (WIBank) bis zu 1 Mrd. € bereit, um die Eigenkapitalbasis kommunaler Energieversorger zu stärken. Nachrangkapital wird wirtschaftlich wie Eigenkapital behandelt – das verbessert die Bilanz und öffnet den Zugang zu günstigen Krediten. Konditionen: bis 30 % der Investitionskosten, max. 100 Mio. € pro Unternehmen, bis 30 Jahre Laufzeit, 100 % Landesbürgschaft. Antragsberechtigt: kommunale Versorger und Stadtwerke mit Sitz/Tätigkeit in Hessen. Besonderheit: Das Versorgungsunternehmen entscheidet selbst, nur ein positiver Beschluss der Trägerkommune ist nötig.
Sie wünschen sich persönliche Begleitung? Wir beraten Sie gern – kostenlos und unabhängig, passgenau für Ihre Kommune.

Projektleitung Beratung zu Erneuerbarer Energieerzeugung

Beratung zu Erneuerbarer Energieerzeugung / Erneuerbare Energietechnologien und Systemtransformation

Projektleitung Beschleunigung des Ausbaus von erneuerbaren Energien in Kommunen

Beratung zu Erneuerbarer Energieerzeugung

Beratung zu Erneuerbarer Energieerzeugung / Regionalberaterin Energie und Klimaschutz Kassel