Drei Wege bieten sich an, die sich auch kombinieren lassen:
- Mit anderen Kommunen – interkommunal
Beide Programme erlauben ausdrücklich Verbundvorhaben: Mehrere Kommunen finanzieren gemeinsam eine Stelle, jede mit eigenem Teilantrag, inhaltlich abgestimmt. So entsteht die kritische Masse für eine volle, attraktive Stelle und eine Person betreut mehrere Gemeinden zugleich. Die institutionelle Dauerform dafür ist das Regionalwerk (mehr Infos dazu hier: https://regionalwerke.com/) beziehungsweise der Zweckverband. - Mit einer Bürgerenergiegenossenschaft
Eine Bürgerenergiegenossenschaft (BEG) bringt lokale, oft ehrenamtlich getragene Kapazität mit und kann beim Sanierungsmanagement sogar Empfängerin weitergeleiteter Förderung sein. Sie ist vor Ort verankert, schafft Akzeptanz und entlastet die Verwaltung im Bürgerkontakt und in der Projektentwicklung. - Mit einem Versorger oder Stadtwerk
Das Sanierungsmanagement lässt sich an ein Stadtwerk weiterleiten; ein Regionalwerk oder Stadtwerk stellt dann den operativen Arm, der das Personal mitbringt und über mehrere Kommunen hinweg einsetzt. So wird aus knapper Verwaltungskapazität professionelle Umsetzungskapazität.




